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STEYR. Gemäß dem Slogan "The Future Has Zero Emissions" dreht sich beim Steyrer High-Tech Unternehmen Kappa Filter Systems alles um saubere Luft. Während rund um den Erdball über den Klimawandel gesprochen wird, hat bei Kappa in Steyr die Zukunft bereits begonnen...
Investitionen in der Luftreinhaltung, sei es für die innerbetriebliche Luftqualität oder die Abluftreinigung, sind vielfach ungeliebte Investitionen. Sie kosten nur Geld, machen den Betrieb nicht produktiver und das Produkt nicht besser. Anlagen zur Luftreinhaltung sollen daher die gesetzlichen Grenzwerte einhalten und möglichst billig sein. So weit die allgemeine Meinung in der Industrie und der Wirtschaft.
Kappa Filter Systems geht einen völlig anderen und ungewöhnlichen Weg. Anlagen zur Luftreinhaltung von Kappa sind hochwertige Investitionsgüter. "Wir sind der Meinung, dass höchste Luftqualität auch äußerst wirtschaftlich ist, und orientieren uns nicht an der bloßen Einhaltung der Grenzwerte, sondern gehen weit darüber hinaus", sagt Kappa-Geschäftführer Klaus Krüger. Den Ingenieuren von Kappa ist es gelungen, industrielle Filteranlagen zu entwickeln, die feinstaubbelastete Abluft so hochgradig reinigen, dass die Anzahl von Nanopartikeln (sogar im gesundheitlich besonders kritischen Bereich von 100-500 Nano) in der Abluft geringer ist als in einem durchschnittlichen Büro. Zudem verursachen diese Filteranlagen deutliche geringere Betriebskosten, insbesondere Stromkosten, als der Stand der Technik.
Durch die enorme Reinigungsleistung der Kappa Filter ist es möglich, die Abwärme der industriellen Abluft mit größtmöglichen Wirkungsgrad von über 85 % rück zu gewinnen und wirtschaftlich nutzbar zu machen. Dies funktioniert selbst im Niedertemperaturbereich bei Ablufttemperaturen von 25-35°C. Dadurch eignen sich die Anlagen von Kappa bestens zur komfortablen Beheizung von Industriehallen.
Die beiden Prinzipien größtmögliche Abscheideleistung kombiniert mit minimalem Energieeinsatz beschreiben auch die Grundphilosophie von Kappa „Zero Emissions“ und „Zero Waste of Energy“. Diese zukunftsorientierte Ausrichtung gepaart mit traditionellen Werten fasst Kappa im Slogan „The Future Has Zero Emissions“ zusammen.
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, dass „The Future Has Zero Emissions“ nicht nur ein Slogan ist, sondern ein anspruchsvolles Programm, das höchste Luftqualität weit unterhalb der gesetzlich geforderten Luftqualität mit höchster Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz verbindet. Dabei hat Kappa ein Luftreinigungssystem in der Metallindustrie entwickelt und schlüsselfertig installiert. "Der gesetzliche Grenzwert von 20mg/m³ wird mittels der Kappa Filteranlage mit 0,5mg/m³ um das 40fache unterschritten. Der Stromverbrauch liegt bei einer Abluftleistung von 530.000m³/h bei lediglich 500kW, anstatt von 900kW nach Stand der Technik. Die Aufstellfläche ist um über 60 % geringer und die Herstellung reduziert den CO2- Ausstoß um mehr als 54 %. Die integrierte Wärmerückgewinnung sorgt für die komfortable Beheizung des Produktionskomplexes", so Krüger.
In der Denkwerkstatt der Firma Kappa in Steyr sind fast 70 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Die Forschung und Entwicklungsquote beträgt ca. 8 % des Umsatzes. Das eigentümergeführte Familienunternehmen hat seinen technischen Vorsprung in vielen Patenten abgesichert. Zu Beginn des Jahres hat Kappa sein erstes Tochterunternehmen in Düsseldorf gegründet. Die innovativen Filtersysteme werden in der Linzer Industriezeile beim Miteigentümer Hainzl Industriesysteme gefertigt. Damit wird ein hoher Wertschöpfungsanteil in Österreich erzielt, was in der Branche keinesfalls selbstverständlich ist, da der Markt stark durch Importprodukte aus der ganzen Welt überschwemmt wird. Gerade gegen diese vielfach unwirtschaftlichen Produkte mit hohem Energieverbrauch behauptet sich Kappa mit seiner ungewöhnlichen Strategie.
Praxisbeispiel Luftreinigungssystem in der Metallindustrie:
Den Kernbereich der Anlage bildet das Kappa Großentstaubungssystem zur Abscheidung von Feinstäuben. Das Großenstaubungssystem sorgt für eine höchste Abscheidung der großen Mengen an Feinstäuben bei gleichzeitig höchster Energieeffizienz und geringstem Raumbedarf. Das Ergebnis ist eine außerordentliche Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung.
Die Restemissionen des Großenstaubungssystems liegen mit weniger als 0,5µm/m³ um das 40fache unterhalb des gesetzlich geforderten Grenzwertes. Der für den Betrieb der Anlage notwendige Energieverbrauch konnte um mehr als 40 % reduziert werden. Durch die Innovation von Kappa ist es bei gleicher Leistung gelungen, die Aufstellungsfläche um über 60 % zu reduzieren. Dadurch verringert sich der für die Großentstaubungsanlage benötigten Stahl um 78 Tonnen.
Insgesamt konnte der CO2-Verbrauch aufgrund des geringen Materialverbrauchs und Materialtransports und der Energieeffizienz des Großentstaubungssystems bei angenommenen zehn Jahren Betrieb um mehr als 10 Millionen kg reduziert werden. Zusätzlich zur Emissionsabscheidung wird die Produktion mit frischer, temperierter Luft versorgt. Die für die Erwärmung der Frischluft notwendige Energie wird vollständig aus der integrierten Wärmerückgewinnung bezogen.
Kappa Großenstaubungsanlage 
Kappa Filter Systems GmbH
Kappa Filter Systems entwickelt, produziert, installiert und serviciert Systeme und Anlagen zur industriellen Luftreinhaltung und Energierückgewinnung.
Kappa wurde 1993 als Startup mit zwei Mitarbeitern gegründet. Das mittelständische Familienunternehmen beschäftigt knapp 70 hochqualifizierte Mitarbeiter/innen in Steyr. Die Fertigung von Kappa ist bei der Firma Hainzl Industriesysteme, dem Miteigentümer von Kappa, in Linz angesiedelt. Das sichert einen hohen Wertschöpfungsanteil in Österreich.
Anfang 2011 hat Kappa seine erste Niederlassung mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Kappa arbeitet auch in Zukunft konsequent an der Weiterentwicklung seiner Leistungen und seiner Internationalisierung. Dazu wird der Standort in Steyr ausgebaut und zu einem internationalen Headquarter geformt. "Wir wollen unseren Mitarbeiter/innen mit dieser Entscheidung Konstanz und Sicherheit bieten und ein internationales Leitunternehmen in der Luftreinhaltung entstehen lassen", sagt Geschäftsführer Klaus Krüger.
Jährlich investiert Kappa ca. 8 % seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung und hat seinen technischen Vorsprung durch viele Patente abgesichert. Mit seinen Leistungen kombiniert Kappa wie kein anders Unternehmen größtmögliche Emissionsreduktion mit geringstem Energieeinsatz und perfektem Design.
Kappa Geschäftsführer Klaus Krüger mit Landesrat Viktor Sigl
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