STEYR. Am 26. und 27. Februar lud die Katholische Frauenbewegung der Pfarre Steyr-Münichholz zum traditionellen Fastensuppenessen ein. Corona-bedingt wurde das Fastensuppenessen zum Abholen also als "Suppe to go" im Glas angeboten ...

Verteilt wurde die Suppe am Samstag beim Wochenmarkt in der Sebekstraße und am Sonntag nach der hl. Messe am Kirchenplatz

Interesse war beachtlich In nur drei Stunden an beiden Tagen wurden über 160 Glas Suppe sowie zahlreiche Marmeladen und Fastenbrezen gegen freiwillige Spenden abgeholt. Der Erlös von 1483 Euro kommt 70 Frauenprojekten in den Ländern des globalen Südens zugute.

„Ein herzliches „Vergelt's Gott“ an all die Besucherinnen und Besucher“, freut sich Obfrau KFB Steyr-Münichholz Liselotte Täuber.

Zur Sache
Mit der Aktion "Familienfastentag" will die Katholische Frauenbewegung (gegründet im Jahr 1958) in Erinnerung rufen, dass alle Verantwortung für die Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit tragen. Vor allem Frauen und Mädchen sind aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung und ihres Geschlechtes von den Kriegsfolgen betroffen. Sie erleiden häufig sexualisierte und häusliche Gewalt, werden gezwungen die Heimat zu verlassen. Sie werden beim Zugang zu wirtschaftlichen und sozialen Ressourcen sowie Dienstleistungen überdurchschnittlich benachteiligt.

Ein Markenzeichen der Aktion ist das Fastensuppenessen, das in vielen Pfarren organisiert wird. Die Katholische Frauenbewegung unterstützt heuer rund 70 Frauenprojekte.