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Eine Utopie ist Wirklichkeit geworden - Museum Arbeitswelt feiert sein 30jähriges Bestehen

STEYR. Was 1987 als Landesausstellung „Arbeit/Mensch/Maschine“ begann, wurde zu einem festen Bestandteil von Österreichs Museumslandschaft: Das Museum Arbeitswelt in Steyr feiert heuer sein 30-jähriges Bestehen ...

und hat auch in den kommenden Jahren viel vor. Mit einem Fest wird das Jubiläum am Freitag, dem 28. April, um 19 Uhr in der neu inszenierten Mittelhalle des Museums gebührend gefeiert.

Dass die Wahl für die damalige Landesausstellung auf Steyr fiel, ist kein Zufall: Die alte Eisenstadt erlebte im 19. Jahrhundert nach einer langen Phase der Rezession einen neuen Boom - vor allem durch die Waffenindustrie Josef Werndls, dessen Unternehmen neben den Pilsner Skodawerken in Böhmen der zweitgrößte Rüstungsbetrieb der Monarchie war. Parallel dazu wurde Steyr auch zu einem Zentrum der frühen Arbeiterbewegung und zu einem Schauplatz zahlreicher Auseinandersetzungen um soziale Rechte. Mittlerweile sind die Produktionshallen dieser ambivalenten Blütezeit im malerischen Stadtteil Wehrgraben stille Zeugen dieser Ära. In einer der Fabriken, die nahe des Zusammenflusses von Steyr und Enns liegt, findet man das Museum Arbeitswelt.

Nach dem Ende dieser äußerst erfolgreichen Landesausstellung wurde das umgestaltete Fabrikgebäude zum ersten „Museum der industriellen Arbeitswelt" Österreichs und zu einem der ersten seiner Art im kontinentalen Europa. Bis heute ist es ein Zentrum für Kultur- und Bildungsveranstaltungen, die einen zweiten Schwerpunkt des Hauses bilden. Zahlreiche Sonder- und Wanderausstellungen folgten, die sich den gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart und in der jüngsten Vergangenheit vor allem auch zeithistorischen Themen widmeten. Der „Stollen der Erinnerung“, der sich mit der bis dahin verdrängten Thema der NS-Zwangsarbeit in Steyr auseinandersetzt und vom Mauthausen Komitee Steyr initiiert wurde, wird seit der Eröffnung 2013 vom Museum mitbetreut.

Neues Erscheinungsbild im Jubiläumsjahr
„Mit der Neuinszenierung der historischen Mittelhalle, einem neuen Logo, einem neuen Online-Auftritt, der Arbeit an einer neuen Dauerausstellung, der Teilnahme an einem EU- Projekt für mehr Barrierefreiheit haben wir heuer bereits Meilensteine umgesetzt, die diesem bedeutenden Jahr gerecht werden“, freut sich Katrin Auer über das bereits Geleistete. Neben dem „Stollen der Erinnerung“ und der hauseigenen Politikwerkstatt DEMOS wurde heuer mit „SUPERSOZIAL!? Vom Armutszeugnis bis zur Mindestsicherung“ bereits eine von zwei Sonderausstellungen eröffnet. Von 28. Mai bis 17. Dezember macht auch die Kinderausstellung „Willkommen@HotelGlobal“ in Steyr halt.

Hochkarätiger Festakt am 28. April
In wenigen Tagen wird schließlich der Festakt zum Jubiläum begangen. Katrin Auer freut sich auf den historischen Abend: „Es ist uns gelungen, dass Bundespräsident Alexander Van der Bellen erstmals in seiner neuen Funktion nach Steyr kommen wird. Neben ihm werden andere prominente Gäste wie Josef Weidenholzer und Harald Welzer über die Vergangenheit und Zukunft des Museums sprechen.“ Musikalisch umrahmt wird der Abend von GUSTAV & Band. Sie werden Lieder aus der legendären Proletenpassion von den „Schmetterlingen“ auf die Bühne bringen und durch die Geschichte der Revolutionen und Aufstände führen. Ergänzend zum Festakt werden zwei neue Räume im Museum eröffnet.

Raum für Museumsgeschichte
„Wir haben nun das 30-jährige Jubiläum zum Anlass genommen, um uns noch intensiver mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Soviel steht fest: Die Geschichte dieses Museums ist nicht nur beeindruckend, sondern auch einzigartig. Wenn man sieht, was aus der Vision von einer Hand voll Menschen entstehen kann, dann macht das Mut für die zukünftigen Vorhaben“, sagt Katrin Auer, die das Museum seit 2013 leitet. „Von Beginn an sollte es ein Haus sein, das ein Verständnis für die Gesellschaft der Gegenwart vermittelt und sich der Förderung von sozialer Phantasie verschreibt – dieser Leitgedanke hat für uns bis heute nichts an Gültigkeit verloren“, führt Auer weiter aus. Bis zum Jahresende ist der Geschichte des Museums ein eigener Ausstellungsraum gewidmet, der inspirieren wird und dazu einlädt, die persönlichen Erinnerungen vor Ort festzuhalten.

Raum für innovative Ideen
Durch eine Zusammenarbeit mit dem Verein Steyr-Werke wird das Museum Arbeitswelt einmal mehr in einer Pionierrolle sein. Oberösterreichs erster Makerspace wird auf einer Fläche von 150 QM am 28. April parallel zum Festakt eröffnet. Betrieben wird dieser dann vom Verein Steyr-Werke, der dort allen Interessierten ein umfangreiches Maschinen- und Werkzeugangebot zur Verfügung stellt. Wer im Rahmen eines Projekts mit Schere oder Laser Cutter, Stemmeisen oder CNC-Fräse, Papiermaché oder 3D-Drucker, Microcomputer, Nähmaschine, Stichsäge oder Akkuschrauber arbeiten möchte, ist im Makerspace der Steyr- Werke richtig aufgehoben.

 

 

 

Kommentare  

 
# Neue Ausstellung im Museum ArbeitsweltWadlbeisser 2017-04-20 12:44
Unter dem Titel:
EU-Zwangsarbeit als Leasingsklave für 1000 Euro!
In mehreren Räumen werden Themen wie "Steuervermeidung für Konzerne"
"Richtig Zocken an der Börse für Banken"
"Wie drücke ich Spekulationsverluste den Steuerzahler aus Auge"
"Das rechtlich richtige Kündigen von Mitarbeitern über 50"
"Wie verkaufe ich die 12 Stunden Tagesarbeitszeit den Arbeiteren als Vorteil"
und noch viele ander wichtige Themen erläutert!! Ironie off ;-)
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