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STEYR. Jährlich freuen sich Millionen von Zuschauern über die bekanntesten und beliebten Radrenn-Klassiker, die Hunderttausende Fans an die Straßen ziehen. Sowohl im Frühling, als auch im Sommer und ...

... zu Beginn des Herbstes stehen jedes Jahr fesselnde Radsportevents auf dem Programm, die die Herzen der Fans berühren. Dort zeigen sich viele der weltweit besten Radsportler bei packenden Rennen und legendären Rundfahrten.

Doch nicht nur die Athleten sind voller Vorfreude, sondern auch Sportwetten-Enthusiasten genießen eine spannende Saison. Die Radsport-Saison verspricht den besten Sportwetten Bonus und die Gelegenheiten, auf die eigene Lieblingsmannschaft oder den Lieblingsfahrer zu setzen. Das erhöht die Spannung bei den jeweiligen Rennen umso mehr.

Doch mit dem nahenden Ende des Sommers neigt sich auch die Saison des Radsports langsam ihrem Abschluss entgegen. Bevor sich der Vorhang endgültig senkt, erwartet alle Radsport-Fans in diesem Jahr mit der Vuelta a España noch ein grandioser Höhepunkt. Welches Jahr für Jahr die wichtigsten Radsportevents des Jahres sind, stellen wir in diesem Artikel vor.

Die wichtigsten Events im internationalen Radsport
Jedes Jahr verspricht eine beeindruckende Fülle von Radrennen, die Radsport-Fans auf der ganzen Welt in ihren Bann ziehen werden. Während es zwar Profi-Radrennen auf allen Kontinenten gibt, liegen die wohl bedeutendsten und immer mit besonders viel Spannung erwarteten Veranstaltungen in Europa.

Giro d'Italia
Der Giro d’Italia ist das größte Radsportevent im sonnigen Italien. Seit mehr als 100 Jahren wird hier um den Sieg gekämpft, die Italiener konnten während dieser Zeit mit Abstand die meisten Siege nach Hause holen. Auf Platz sechs der ewigen Rangliste (meiste Siege und Etappensiege) ist Deutschland zu finden. Für Italien ist Sport mit besonderer Bedeutung verbunden. Das gastfreundliche Land begrüßt jedes Jahr aufs Neue Radfans aus ganz Europa für ein Turnier, das von einem großen Vorbild beeinflusst wurde.
Seinerzeit fühlten sich die Veranstalter (Tullo Morgagni und Armando Cougnet sowie Eugenio Camillo Costamagna) von der Tour de France inspiriert und entschieden sich, ein eigenes Radrennen ins Leben zu rufen. Mehrere Sponsoren und der italienische Radsportverband unterstützen den Herausgeber und die beiden Redakteure von Italiens Gazzetta dello Sport. Der Startschuss fand im Jahr 1909 statt, seither wird jedes Jahr in Italien geradelt. Ausnahmen gab es während der beiden Weltkriege und während des ersten Jahres der Corona-Pandemie.
Obwohl sich die Routen im Laufe der Jahre etwas verändert haben, sind die Grundstrukturen immer gleich. Es wird gewechselt zwischen flachen Etappen, mittelschweren Abschnitten und Hochgebirgsstrecken, die eine echte Herausforderung darstellen. Je nach Jahr findet außerdem das beliebte Einzelzeitfahren statt. Nicht etablieren konnte sich das Mannschaftszeitfahren, das nur in einigen Jahren stattfindet und kein Hauptbestandteil des Events geworden ist.

Tour de France
Naturgemäß ist die Tour de France der wichtigste Termin im Kalender aller Radsport-Fans. Auch dieses Turnier blickt auf eine lange Geschichte zurück und hat sich seit 1903 einen Namen im internationalen Radsport machen können. Unterbrochen wurde die Austragung lediglich durch die Kriege. Verglichen mit der spanischen und der italienischen Landesrundfahrt gilt die Tour de France als die größte Herausforderung. Während bis 1989 die erste Fahrt auch in der Woche stattfinden konnte, entschied man sich seither, den ersten Samstag im Sommermonat Juli zum Eröffnungstag zu erklären. Der sogenannte “Grand Depart” ist der Beginn einer Abfolge von Etappen und fand lange Zeit in Paris statt. Nach dem Start beginnen rund 20 Etappen, die jedes Jahr mit neuen Streckenführungen aufwarten. Fuhren die Radsportler zwischen 1903 und 1913 noch im Uhrzeigersinn, folgt heute in unregelmäßigen Abständen ein Fahrtrichtungswechsel. Bloß keine Eintönigkeit ist das erklärte Motto der Veranstalter.
Der Sieger wird am Ende mit dem begehrten gelben Trikot ausgezeichnet. Es spielt nur eine untergeordnete Rolle, wer in einzelnen Etappen den Sieg einfährt. Am Ende zählt die Gesamtzeit für die Vergabe der Auszeichnung. Doch auch die Punktewertung ist nicht ganz uninteressant. Wer hier die besten Punkte für sich einfahren kann, erhält am Ende des Turniers das grüne Trikot überreicht. Eine Besonderheit ist das sogenannte Bergtrikot, das aus einem weißen Shirt mit roten Punkten besteht. Es wird jenem Fahrer verliehen, der die meisten Punkte in der Bergwertung mitnehmen konnte. Eine Auszeichnung erhält außerdem der schnellste Fahrer unter 25. Jahre sowie der angriffslustigste Teilnehmer. Eine Fachjury (oder die gemessenen Zeiten) entscheidet am Ende der Tour darüber, wer die Trikots verliehen bekommt.

Vuelta a España
Das große Finale der “Grand Tours” findet mit der Vuelta a España statt. Sie ist ebenbürtig mit der Giro d'Italia, hat aber eine geringere Wertigkeit als die Tour de France. Letztere galt auch für dieses Turnier als Inspiration, im Jahr 1935 wurde es von einem Journalisten und dem Direktor der Zeitschrift Informaciones ins Leben gerufen. Aufgrund des großen Anklangs fand direkt im Folgejahr ein weiteres Turnier statt, dann unterbrachen Bürgerkriege das Geschehen. Seit 1955 wurde die Spanien Rundfahrt jedes Jahr ausgetragen, mit großem Erfolg. Die Veranstaltung ist ein Publikumsmagnet und zieht nicht nur Spanier selbst zu den Hotspots.
Seit 1987 ist die Plaza de Cibeles in Madrid der zentrale Ort, an dem Fans das Finale der Vuelta hautnah erleben können. Über die 21 Etappen bieten sich zahlreiche großartige Gelegenheiten, die atemberaubenden spanischen Landschaften zu genießen und die Radsport-Saison ausklingen zu lassen.
Ähnlich wie bei der Tour de France erhält der Gewinner des Turniers ein Trikot in Gold anstatt Gelb. Punktesieger dürfen sich über ein rotes Trikot freuen während das orangefarbene Trikot für die beste Bergetappe vergeben wurde. Auch deutsche Rennfahrer nehmen regelmäßig an der spanischen Herausforderung teil und drei von ihnen durften sich sogar schon über den Gesamtsieg freuen. Radsportlegende Jan Ullrich bewältigte die herausfordernde Strecke im Jahr 1999 am schnellsten. Vor ihm gelang das im Jahr 1962 dem Sportler Rudi Altig und im Jahr 1965 Rolf Wolfshohl. Wie auch in Italien sind es meistens die eigenen Landsleute, die hier als Sieger vom Sattel steigen.
Im Jahr 2009 wurde Deutschland sogar zum ersten Mal als Teil der Streckenführung ausgewählt. Während der dritten Etappe erreichten die Sportler die Stadt Emmerich, bislang zum einzigen Mal.

Fazit: Europa als führender Kontinent in Sachen Radsport
Mit Frankreich, Spanien und Italien sind gleich drei europäische Länder Austragungsorte für die größten Radsportevents des Jahres. Über den ganzen Sommer verteilt sind die Athleten bei teils sengender Hitze unterwegs, um die mehrtägigen Turniere zu bestreiten. Zuschauer gibt es immer, sie stehen an den Straßenrändern oder genießen das Abenteuer bequem vor dem Fernseher.
 
 

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