STEYR/VENETO. Italienische Highlights zum Saisonabschluss für Hrinkow Advarics Cycleang. Giro del Veneto ist zurück im Rennkalender der Profiteams. Xandro Meurisse (Alpecin Fenix) holte sich den Sieg nach 9 Jahren Pause. Stark auch Jonas Rapp und Luka Pajek (beide Hrinkow Advarics Cycleang), ...

welche sich lange an der Spitze behaupten konnten.

Die Liste der Topfavoriten war lang bei der 84. Austragung des Giro del Veneto (UCI 1.1). Nach 9 Jahren Pause feierte eines der prestigeträchtigsten Rennen Italiens ein Comeback. Der Giro del Veneto wurde erstmals im Jahr 1909 ausgetragen und ist seit 2005 Teil der UCI Europe Tour. Einziger österreichischer Sieger bis dato ist Gerhard Zadrobilek im Jahr 1987. Die letzte Ausgabe im Jahr 2012 ging an Oscar Gatto (Bora hansgrohe), damals in Diensten von Farnese Vini-Neri-Sottoli.

Trotz der anspruchsvollen Topografie und einer Länge von 168,8 km kam eine überraschend große Gruppe auf die Zielgerade. Die enorme Tempoarbeit von UAE Team Emirates und Astana knapp 50 Kilometer vor dem Ziel konnte keine vorzeitige Entscheidung herbeiführen. Im Sprint setzte sich der Belgier Xandro Meurisse (Alpecin Fenix) vor Matteo Trentin (UAE Team Emirates) und Alberto Dainese (Team Italy) durch.

Als Bestplatzierter Hrinkow Advarics Cycleang Profi kam Jonas Rapp mit der ersten Verfolgergruppe ins Ziel. „Das Rennen verlief nicht ganz nach Wunsch, mit dem Ergebnis kann ich trotzdem zufrieden sein. Krankheitsbedingt konnte ich zur Vorbereitung kein Rennen bestreiten, so hat mir im Finale des letzten Anstiegs die nötige Kraft gefehlt“, so der 27-jährige. Auch ein starkes Rennen fuhr Luka Pajek. Er präsentierte das grüne Trikot der Steyrer über 120 Kilometer lang in der Spitzengruppe und sorgte für großartige Bilder auf Eurosport und GCN.

Veneto Classic (UCI 1.1) als großes Saisonfinale
Die atemberaubende Kulisse von Venedig ist Startpunkt der ersten Austragung des Herbstklassikers mit einer Länge von 207,3 km. Die erste Anlaufstelle ist die Marca Trevigiana und der Ca’del Poggio. Dann geht es weiter durch die Provinz Belluno, am Fuße der Dolomiten. Die Teilnehmer werden dreimal den Anstieg von La Rosina und zweimal die Wand von Tisa (max. 20%) absolvieren müssen, ehe am Ende das Ziel in Bassano del Grappa wartet.