STEYR. Nicht nur in der Politik, auch im Management und der Verwaltung findet derzeit bei der Stadt Steyr ein Generationswechsel statt. Ein Vielzahl von Führungspositionen wurde in den vergangenen 12 Monaten aufgrund von Pensionierungen und internen Rochaden neu besetzt, wobei bei den streng nach dem oö. Objektivierungsgesetz erfolgten Neubestellungen die Damen klar voran liegen ...

So wird mit Dr. Martina Kolar-Starzer ab 1. Juni dieses Jahres der Magistrat der Stadt Steyr erstmals von einer Frau geleitet. Ihr folgt als Leiterin des mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassenden Geschäftsbereiches IV (Bezirksverwaltungs-, Sozial- und Gesundheitsangelegenheiten) mit Mag. Karin Nosko ebenfalls eine Frau nach.

Die Nachfolge des Leiters der Kommunalbetriebe Steyr DI Alfred Kremsmayr wurde mit DI Doris Klein ebenso in weibliche Hände gelegt. Auch bei der Ausschreibung der Fachabteilung Wasser- und Brückenbau setzte sich mit DI Gudrun Oberegger eine weibliche Bewerberin durch, die in dieser Funktion DI Peter Richter nachfolgen wird.

Die Fachabteilung Standesamt bekam ebenfalls eine Chefin: Christine Schaumberger folgt Alfred Michlmayr in dieser Funktion nach. Auch die Leitung des Steyrer Stadtarchivs obliegt seit einigen Monaten einer Frau: Dr. Doris Hörman löste Dr. Raimund Locicinik ab, der in den Ruhestand trat.

Aber auch für das Controlling der Stadt ist ab sofort eine Frau zuständig: Mag. Elke Wührleitner-Brunner ersetzte Dr. Jürgen Virag, der sich beruflich verändert hat. Für die Fachabteilung Privatrecht wurde im Objektivierungsverfahren Mag. Lisa Fuchs an die erste Stelle gereiht und wird als neue Leiterin in diesem Bereich die Agenden von Dr. Gerald Schmoll übernehmen, der Mitte des Jahres in den Ruhestand tritt.

Ebenso wird der personell umfangreiche Reinigungsbereich im Steyrer Magistrat seit einiger Zeit von einer Frau geführt: Lisa Wesp MSc ist für die Einteilung und reibungslose Organisation von rund 100 Reinigungskräften (großteils Teilzeit) verantwortlich und hat in dieser Funktion Kurt Steyrer abgelöst, der in Pension gegangen ist.

Und auch bei den stadtnahen Betrieben hat die Serie, wonach sich Frauen bei der Bewerbung um Toppositionen derzeit überdurchschnittlich oft gegen ihre männlichen Bewerber durchsetzen, gehalten: Mag. Daniela Zeiner setzte sich im Hearing gegen fünf Mitbewerber durch und wurde als Nachfolgerin von Mag. Walter Ortner zur neuen Geschäftsführerin für das städtische Technologie- und Innovationszentrum (TIC) bestellt.