STEYR. Nachtrags-Voranschlag mit reduziertem Minus | Förderung für Kids & Company | Rathaus-Heizung nur noch mit erneuerbarer Energie | Neue Duschen für Mehrzweckhalle Münichholz | Knapp drei Millionen Euro für mobile Dienste | Sanierung von Hochwasser-Schäden ...

Nachtrags-Voranschlag mit reduziertem Minus
Bei der vergangenen Sitzung des Stadtsenates stand der Nachtrags-Voranschlag für 2021 auf der Tagesordnung. Das aktuelle Zahlenwerk weist dabei im Vergleich zum Voranschlag 2021 ein deutlich reduziertes Minus auf. Das für den Voranschlag berechnete Minus ist im Finanzierungs-Haushalt von 12,1 auf knapp 5,1 Millionen Euro reduziert worden. Auch im Ergebnis-Haushalt ist es gelungen, das Minus von 13,3 auf 0,4 Millionen Euro zu verkleinern. Der Ergebnis-Haushalt umfasst nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge wie etwa Abschreibungen und Rückstellungen. Die positive Entwicklung ist vor allem auf die günstige Tendenz bei den Ertragsanteilen und bei der Kommunalsteuer zurückzuführen. Der Nachtrags-Voranschlag wird am 25. November 2021 im Gemeinderat behandelt.

Förderung für Kids & Company
Die Kindergruppe Kids & Company wird von der Stadt Steyr mit 7300 Euro gefördert. Der Stadtsenat gibt diesen Betrag frei. Kids & Company betreibt im Haus Blumauergasse 3 eine Kindergruppe. Seit dem Kindergartenjahr 2017/2018 ist die evangelische Kirche Steyr die Rechtsträgerin der Kinderbetreuungs-Einrichtung.

Rathaus-Heizung nur noch mit erneuerbarer Energie
Die Heizung im Steyrer Rathaus soll von Heizöl leicht auf erneuerbare Energie umgestellt werden. Der Steyrer Stadtsenat sprach sich bei seiner vergangenen Sitzung für diese Lösung aus. Laut einer Berechnung des oberösterreichischen Energiesparverbandes könnten durch das neue Heiz-System etwa 200.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden. Die Umstellung auf erneuerbare Energie muss noch vom Gemeinderat beschlossen werden.

Neue Duschen für Mehrzweckhalle Münichholz
Die Duschanlagen im Erdgeschoß der Mehrzweckhalle Münichholz werden saniert. Der Stadtsenat gibt dafür 35.344 Euro frei.

Knapp drei Millionen Euro für mobile Dienste
Die Stadt plant, knapp drei Millionen Euro für die Arbeit von mobilen Diensten im Jahr 2022 freizugeben (58.500 Leistungsstunden). Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, einen dementsprechenden Beschluss zu fassen. Das Land Oberösterreich beteiligt sich an den Kosten durch Förderungen.

Sanierung von Hochwasser-Schäden
Für die Sanierung von Schäden, die Hochwasser oder Starkregen verursacht haben, gibt der Stadtsenat insgesamt 80.000 Euro frei. Das ist ein Drittel der Gesamtkosten. Die restlichen 160.000 Euro werden vom Land Oberösterreich übernommen. Die Schäden, die in erster Linie bei der Einmündung des Teufelsbachs in die Steyr und im Bereich des Ramingbachs entstanden sind, hat man zum Teil schon behoben.

Altes Müll-Fahrzeug wird versteigert
Ein altes Müllsammel-Fahrzeug (Baujahr 2005) der Kommunalbetriebe Steyr (KBS) soll durch das Dorotheum in Traun versteigert werden. Der Mindestpreis ist mit 7000 Euro festgelegt worden, erwartet wird ein Erlös von etwa 10.000 Euro.

Stadtbus: Neue 24-Stunden-Karte geplant
Die Stadt plant, für die Linien des Stadtbusses ab Beginn des Jahres 2022 eine neue 24- Stunden-Karte einzuführen. Diese neue Fahrkarte soll 24 Stunden lang ab dem Zeitpunkt des Kaufs oder ab einer selbst gewählten Beginnzeit gelten. Folgende Preise sind geplant: Vollpreis 5,20 Euro, ermäßigt 3 Euro und Halbpreis 2,60 Euro. Im ersten halben Jahr (bis 30. Juni 2022) sollen der Vollpreis 5 Euro und der Halbpreis 2,50 Euro betragen. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, einen dementsprechenden Beschluss zu fassen.