STEYR. Subvention für Kinderschutz-Zentrum | Fernwärme: Stadt plant Abkommen | Neues Notlicht für Stadtsaal | Mehr als eine Million Euro für Asphaltierung | Arbeiten an der Reststoff-Deponie | Museum Innerberger Stadl wird umgestaltet | Förderung für Kulturverein Akku ...

Subvention für Kinderschutz-Zentrum
Das Kinderschutz-Zentrum Wigwam soll von der Stadt für das Jahr 2022 eine Subvention in der Höhe von 49.500 Euro bekommen. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, diesen Betrag freizugeben.

Das Kinderschutz-Zentrum im Haus Leopold-Werndl-Straße 46a ist eine Beratungs- und Therapie-Einrichtung, die sich hauptsächlich mit den Themen Missbrauch und Gewalt an Kindern beschäftigt. 239 Familien sind im Jahr 2020 unterstützt worden. Im Kinderschutz- Zentrum Wigwam sind derzeit drei Psychotherapeutinnen, ein Psychotherapeut, eine Diplomsozialarbeiterin, eine Sekretärin und eine Reinigungskraft beschäftigt.

Erhaltungsbeiträge für Berufsschulen
Die Stadt Steyr muss laut dem oberösterreichischen Pflichtschul-Organisationsgesetz für alle Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die in einem Steyrer Betrieb als Lehrling beschäftigt sind und eine Berufsschule in Oberösterreich besuchen, Schulerhaltungsbeiträge an das Land Oberösterreich überweisen. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, dass für die Bezahlung der ersten und zweiten Quartals-Rate des Rechnungsjahres 2022 insgesamt 56.174 Euro freigegeben werden. Die Auszahlung soll in zwei gleichen Raten von je 28.087 Euro im ersten und zweiten Quartal 2022 erfolgen.

Fernwärme: Stadt plant Abkommen
Die Stadt plant, einen Vertrag mit der Fernwärme Steyr GmbH abzuschließen. In diesem Vertrag soll die Lieferung von Fernwärme an die Stadt Steyr geregelt werden. Vorgesehen ist, dass die Heizung des Steyrer Rathauses mit erneuerbarer Energie gespeist wird. Dabei könnten jährlich etwa 200.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden. Die berechneten Anschlusskosten betragen 117.000 Euro, die künftigen Heizkosten pro Jahr für das Rathaus zwischen 50.000 und 70.000 Euro. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, einen dementsprechenden Beschluss zu fassen.

Neues Notlicht für Stadtsaal
Die Notlicht-Anlage im Stadtsaal ist aus dem Jahr 2006 und weist schon mehrere technische Mängel auf. Die Leuchtkörper werden nun ausgetauscht, es werden moderne LED-Lampen montiert. Der Stadtsenat gibt für dieses Vorhaben 31.500 Euro frei.

Asphaltierungsprogramm: mehr als eine Million Euro
Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, für das Asphaltierungsprogramm etwas mehr als eine Million Euro freizugeben. Geplant sind Arbeiten in folgenden Bereichen: Hölzlhuberstraße, Laichbergweg, Sarninggasse, August-Hilber-Straße, Erwin-Puschmann- Straße und Otto-Glöckel-Straße.

Kanalbau Otto-Glöckel-Straße geplant
Der Nebenkanal in der Otto-Glöckel-Straße im Stadtteil Ennsleite soll heuer im Frühjahr auf einer Länge von 145 Metern erneuert werden. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, dafür etwa 632.000 Euro freizugeben.

Sanierung Enzengarnstraße
Die Enzengarnstraße (Nähe Krankenhaus) muss saniert werden. Geplant sind unter anderem eine Sickermulde und Eintiefung auf einer Länge von etwa 50 Metern, um den Ablauf von Regenwasser zu verbessern. Der Stadtsenat gibt dafür 27.754 Euro frei.

Arbeiten an der Reststoff-Deponie
Die Stadt plant, für die Errichtung einer Dichtwand, für Hohlraum-Verfüllung und für die Verlegung von Leitungen an der Südseite der Reststoff-Deponie etwa 1,78 Millionen Euro freizugeben. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, einen dementsprechenden Beschluss zu fassen. Außerdem muss bei diesem Projekt eine behördlich vorgeschriebene Bauaufsicht eingesetzt werden. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, dafür etwa 95.464 Euro freizugeben.

Museum Innerberger Stadl wird umgestaltet
Nach der Landesausstellung 2021 soll der Innerberger Stadl für einen neuen Museumsbetrieb umgestaltet werden. Im Zentrum steht dabei die Geschichte der Eisenstadt Steyr. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, dafür 114.000 Euro freizugeben. Für die wissenschaftliche Betreuung des städtischen Museumsbetriebes gibt der Stadtsenat 19.200 Euro frei.

Förderung für Kulturverein Akku
Das Kulturzentrum Akku an der Färbergasse soll 2022 mit 36.300 Euro unterstützt werden. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, diesen Betrag freizugeben. Das Akku ist seit 1985 ein wichtiger Teil der Steyrer Kulturszene.