Foto © ServusTV / Gloriafilm

STEYR. Am 22. August 2025 (um 20.15 Uhr) wird Steyr in der beliebten Sendung „Heimatleuchten“ auf Servus TV gezeigt. Unter dem Titel „Steyr – Liebe im Überfluss“ erkundet die Sendung die Stadt und trifft auf Leute, die eine ganz besondere Verbindung zu ihr haben.

Ankündigung von Servus TV:

eins ist sicher: Wer der Anziehungskraft von Steyr nachgibt, wird dem Charme dieser oberösterreichischen Kleinstadt garantiert verfallen! Der "Wehrgraben" – einst berüchtigtes Arbeiterviertel– ist heute pulsierende Lebensader und heimliches Juwel von Steyr. Schon allein der Zusammenfluss von Enns und Steyr lässt romantische Herzen dahinschmelzen. „Heimatleuchten“ erkundet die Stadt und trifft auf Leute, die eine ganz besondere Verbindung zu ihr haben.

Liebe in der Luft
Es war „Liebe auf den ersten Blick“ als sich Markus Viertler-Schürz und die bildhübsche Hoteliers-Tochter Yvonne zum ersten Mal im Gastgarten des Hotel Minichmayr begegnen. Vielleicht war es also Schicksal, hatte sich das Minichmayr doch schon zuvor einen Namen als Hochzeitshotel gemacht.

Wehrgraben: Wo Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen
Simona Rossaches Haus ist nur ein paar Schritte von einem Rotlicht-Etablissement entfernt. Noch heute muss Simona Rossacher über jenen Liebeshungrigen lachen, der einst irrtümlicherweise an ihre Tür klopfte – doch dann weiterzog, als sein Blick auf ihren Babybauch fiel. Wer die wahre Seele von Steyr entdecken will, der lässt sich am besten von Wolfgang Hack begleiten. Der einen zuallererst in die ehemals dunkelste Ecke der Stadt führt, in den sogenannten Wehrgraben, der von streitbaren Steyrern vorm Untergang gerettet wird. Wolfgang selbst hätte einer der reichsten Bewohner von Steyr werden können, stehen doch noch die ehemaligen Fabriksgebäude seiner Familie dort. Schlussendlich änderte eine Familientragödie allerdings alles.

Wohlstand durch Waffen
Der legendäre Wehrgraben ist aber schon Jahrzehnte davor vom Waffenfabrikanten Josef Werndl geprägt worden, der nicht nur die Industrialisierung von Steyr vorantrieb, sondern auch einen der größten Rüstungskonzerne der Welt aufbaute. An die 10.000 Menschen sollen hier Waffen produziert haben. Für seine Arbeiter hat Werndl eine eigene Badeanstalt errichten lassen. Vor allem, damit sie schwimmen lernen. Die Schwimmschule, im Volksmund auch „Werndlbad“, ist vor kurzem 150 Jahre alt geworden. Dort eilt Bademeisterlegende Franz Kaiser der Ruf voraus, sehr streng zu sein. „Es gibt halt Rotzpippm, die nicht folgen“, sagt er. Sohn Rene, an den das kaiserliche Zepter mittlerweile übergeben wurde, ist da um vieles sanfter. Doch in Sachen Liebe nimmt er sich Papa Franz zum Vorbild. Der sich einst eine um 25 Jahre jüngere Frau angelte, mit der er immer noch eine harmonische Ehe führt.

Keine Pommes und kein Ketchup
Wer es im Wehrgaben gerne kulinarisch haben möchte, sollte sich nicht auf Pommes und Ketchup freuen. Seniorwirt Otto Klement tischt im „Knapp am Eck“ lieber andere Sachen auf – ein Alleinstellungsmerkmal, das dem Restaurant zusätzlich Bekanntheit gebracht hat. Und obwohl Sohn Jürgen schon längst übernommen hat bleibt das Lokal für alteingesessene Stammgäste am Wehrgrabenkanal „Das Otto“.

Steyr am Wasser
All jene, die sich Hawaii nicht leisten können oder wollen, nutzen heute noch die Wasserkraft des Kanals. Rund um Christian Lederhilger, Riversurf-Guru der ersten Stunde, hat sich über die Jahre eine kleine, feine Surferszene etabliert, zu der auch Lilla Kovacs und ihr Partner Martin gehören. Lisa Hirtenlehner und Günther Briedl wählen andere Wege im Wasser. Sie mit dem Ruderboot und er mit dem Kanu. Eine Rivalität zwischen den Wassersportlern soll es aber keine, wie sie sagen: „Wir sind alle Wassersportler. Nur die einen sehen halt, wo sie hinfahren, und die anderen nicht“.

Gelungener Spagat zwischen Industriestadt und Naturparadies
Die touristischen Aktivitäten, in der mit 38.000 Einwohnern zwölftgrößten Stadt Österreichs, konzentrieren sich meist auf den wunderschönen historischen Stadtplatz. Die Einheimischen pilgern zur Abkühlung an die Steyr. Hier finden sich Strände, die so manche Adriabucht alt aussehen lassen. Wo es nach Steckerfisch duftet und wo gern auch nackt gebadet wird.Wer dem alten Städtchen an Enns und Steyr mit offenem Herzen begegnet, wird sich stets beschenkt fühlen. Und begegnet einer mehr als 1.000-jährige Geschichte – geprägt von mutigen Unternehmern, unzähmbarem Widerstandsgeist und Liebe im Überfluss!

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