Foto © PETER KAINRATH und HEINZ STOCKHAMMER

STEYR. Mehrere Kirchen unterschiedlicher christlicher Denominationen beteiligten sich am 19. November gemeinsam an der weltweiten Aktion „Red Wednesday“, um auf das Schicksal verfolgter Christinnen und Christen aufmerksam zu machen.

Der vom internationalen Hilfswerk Kirche in Not seit 2015 initiierte Aktionstag rückt jährlich die dramatische Lage von Millionen gläubigen Menschen in den Fokus. In vielen Ländern werden dafür Kirchen und öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt – als Mahnung und Solidaritätszeichen. Auch in Österreich beteiligten sich bereits prominente Institutionen, darunter das österreichische Parlament mit der Bestrahlung Hofburg.

Laut „Open Doors“ sind aktuell über 380 Millionen Christen in 78 Ländern von Diskriminierung, Unterdrückung oder direkter Verfolgung betroffen – mehr als je zuvor.

Breite ökumenische Beteiligung in Steyr
Im Raum Steyr traten heuer erneut zahlreiche Kirchen konfessionsübergreifend für die Aktion ein:

  • Römisch-katholische Kirche
  • Evangelische Kirche
  • Baptistengemeinde
  • Freie Christengemeinde
  • Mennonitische Freikirche
  • Neuapostolische Kirche
  • Siebenten-Tags-Adventisten
  • Agape – rumänische Pfingstkirche

Seit 2010 treffen sich leitende Vertreterinnen und Vertreter dieser Kirchen regelmäßig zum Austausch, Bibellesen und Gebet. Aus dieser Runde heraus entstand 2021 der Wunsch, den „Red Wednesday“ in Steyr erstmals gemeinsam zu gestalten – ein Zeichen, das mittlerweile fest im Jahreskreis verankert ist.

Fotos © PETER KAINRATH und HEINZ STOCKHAMMER


 

 

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