• BEZIRK: STEYR
Oben: Die gebürtige Steyrerin Sandra Thaler mit ihrem Werk "MOON". Foto © Thaler, Bearbeitung E-STEYR.COM mit KI-Unterstützung

STEYR/L'AQUILA. Während die NASA mit dem Artemis-Programm die Rückkehr der Menschheit auf den Mond vorbereitet, arbeitet sie zugleich an Plänen, den Mond langfristig zu besiedeln – ein Meilenstein, der als einer der wichtigsten Schritte in der Geschichte der Menschheit eingehen könnte. Parallel zu diesen historischen Vorhaben erlebt auch der Mond in der internationalen Kunstszene eine bemerkenswerte Renaissance.

Mittendrin: die gebürtige Steyrerin und heute in Hörsching lebende Künstlerin Sandra Thaler. Ihr Werk „MOON“ wurde für die Ausstellung „VIAGGI: Esperienze emozionali“ in der italienischen Kulturhauptstadt L’Aquila 2026 ausgewählt.

Die Schau findet von 2. bis 16. Mai 2026 im geschichtsträchtigen Palazzo dell’Emiciclo statt und widmet sich emotionalen Reisen und Erfahrungen – passend zur aktuellen globalen Aufbruchsstimmung rund um die Rückkehr des Menschen zum Mond.

Zwischen Vergänglichkeit und Beständigkeit
Thalers Arbeit „MOON“ besteht aus Asche und 22-karätigem Roségold auf Leinwand. Die Künstlerin beschreibt ihr Konzept so:
„Mein Werk MOON thematisiert die Symbiose aus Vergänglichkeit und Beständigkeit. In einer Zeit des technologischen Aufbruchs zum Mond schlägt diese Arbeit die Brücke zur emotionalen und mythologischen Bedeutung unseres Erdtrabanten.“

Damit verknüpft „MOON“ die Hightech-Perspektive der Raumfahrt mit der jahrtausendealten Symbolik des Mondes als Projektionsfläche für Sehnsüchte, Mythen und Emotionen.

Von der Wirtschaftsmediation in die internationale Kunstwelt
Sandra Thaler stammt aus Steyr und lebt heute in Hörsching. Ihren Weg in die bildende Kunst fand sie nach einer Karriere in der Wirtschaftsmediation – inspiriert unter anderem von Joan Miró.

„Als gebürtige Steyrerin, die ihren Weg von der Wirtschaftsmediation zur bildenden Kunst gefunden hat, ist es mir ein besonderes Anliegen, diesen Erfolg auch mit meiner Heimatstadt Steyr und Oberösterreich zu teilen.“, so Thaler.

Thaler ist international präsent: Ausstellungen führten sie bereits nach Wien, Rom, Basel und Miami. 2024/25 betrieb sie eine eigene Galerie in Steyr, zudem realisierte sie 2024 ein Public-Art-Projekt mit dem Titel „Terra Nova“. Mit „MOON“ knüpft die aus Steyr stammende Künstlerin nun an die globale Faszination rund um die Artemis-Missionen an – und setzt zugleich einen poetischen Kontrapunkt zum technologischen Wettlauf zurück zum Mond. 

Unten: "MOON" von Sandra Thaler wird von 2. bis 16. Mai in Italiens Kulturhauptstadt "L'Aquila 2026" zu sehen sein. 

 

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