• BEZIRK: STEYR
Oben von links: Wunschmobilgruppe in Brandstatt/Eferding Klientin Fr. Christine Forster mit RK-Mitarbeiterin Antonia Breinesberger, Dipl. Neuromenthaltrainerin Karin Voglsam und RK-Mitarbeiterin Elisabeth Schneider. Foto © OÖRK.

STEYR / EFERDING. Einen Tag lang noch einmal dorthin zurückkehren, wo alles begonnen hat: Diesen Herzenswunsch erfüllte das Team des Mobilen Hospizes der Rotkreuz-Bezirksstellen Steyr-Stadt und Steyr-Land Frau Christine Forster mit einer besonderen Wunschmobilfahrt in ihre Schul- und Heimatstadt Eferding.

Am 19. Mai 2026 wurde Frau Forster um 8.20 Uhr im Pflegeheim Christkindl abgeholt, wo sie bereits voller Vorfreude auf ihren Ausflug wartete. Gemeinsam mit den Begleiterinnen Elisabeth Schneider, Antonia Breinesberger, Karin Voglsam und Judith Mayr machte sie sich um 8.45 Uhr auf den Weg zur Volksschule Nord, in der sie selbst einst die Schulbank gedrückt hatte.

Zur großen Überraschung der Ausflugsgruppe wurde sie dort von Direktorin Christa Hagmüller herzlich empfangen. Besonders berührend war für Frau Forster das Wiedersehen mit Marieluise Bittenecker, der Tochter ihrer früheren Lehrerin. In einem Klassenraum teilte sie lebhafte Anekdoten aus ihrer Schulzeit – Geschichten, die bei allen für strahlende Gesichter und so manches Schmunzeln sorgten.

Im Anschluss führte ein kleiner Stadtrundgang durch Eferding zur Pfarrkirche Hl. Hippolyt und über den Stadtplatz. Ein Blumenladen am Weg rief bei Frau Forster Erinnerungen an ein früheres Café wach, in dessen Keller einst eine Disco stattfand. Auf dem Weg zum Mittagessen legte das Wunschmobil-Team noch einen Stopp beim Elternhaus von Frau Forster ein, um dort Fotos zu machen und gemeinsam in alten Erinnerungen zu schwelgen.

Auf der Heimfahrt war die Anstrengung des erlebnisreichen Tages Frau Forster zwar anzumerken, ihre Freude überwog jedoch deutlich. „Es war ein wunderschöner Tag für mich, und ich habe mich sehr gefreut, die Möglichkeit zu haben, die Tochter meiner Lehrerin noch einmal als Erwachsene gesehen zu haben“, sagte sie.

Es freut mich sehr, dass wir im Roten Kreuz in der Lage sind, solche speziellen Wunschmobilfahrten zu ermöglichen und somit letzte Herzenswünsche erfüllen zu können! Dies funktioniert jedoch nur, weil sich freiwillige Mitarbeiter für diese Fahrten extra Zeit nehmen! Dafür möchte ich meinen aufrichtigen Dank aussprechen!“, so der Steyrer Bezirksstellenleiter OMR Dr. Urban Schneeweiß.

 

 

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