STEYR. „Wir brauchen Geschichten wie Luft zum Atmen. Das war immer schon so, und das wird immer bleiben.“ (Ljuba Arnautović) Dieses Zitat beschreibt auch die gestrige Atmosphäre im kleinen Saal der Kulturstätte Röda ...

Die Schriftstellerin erzählte eingehend und mit einer klaren Sprache die Geschichte ihrer Eltern Karl und Nina, die ein gemeinsames Leben anstrebten, das mit Verlusten und Aufbrüchen gezeichnet war: „Einen Mensch ohne feste Wurzeln kann nichts halten.“

"Viele, deren Eltern der Kriegs- oder unmittelbaren Nachkriegsgeneration entstammen, kämpfen mit den dunklen Schatten einer schrecklichen Zeit. Ljuba Arnautović hat mit ihren Büchern „Im Verborgenen“ und „Junischnee“ einen Teil ihrer Familiengeschichte aufgearbeitet und im Rahmen der Lesung sehr offen mit uns geteilt. Es war ein berührender und lehrreicher Abend", so Susanne Pollinger, Moderatorin der Lesung.