LESERBRIEF. Kaum wird es wärmer, werden die "Bettler" wieder busweise in Steyr verteilt. Ich hab neulich selber beobachtet, wie die Leute aus einem Bus verteilt wurden. Es handelt sich also nicht um Bettler. Leider gibt es immer noch Leute, die dieser Bettelmafia mit kleinen "Spenden" unter die Arme greifen ...

Gestern habe ich selber gehört, wie sich eine Frau noch dafür entschuldigt hat, dass sie nur 50 Cent geben konnte, weil sie nicht mehr Kleingeld hatte.

Klar, es gibt viele arme und bedürftige Menschen, auch in Österreich. Aber wer wie ich sozial engagiert ist, sollte an seriöse Organisationen spenden. Leider ist es eine traurige Tatsache, dass die meisten Bettler organisierten Banden angehören und das erbettelte Geld an ihren "Chef" abliefern müssen.

Wenn man hingegen direkt an karitative Organisationen spendet, kommt das Geld tatsächlich denen zugute , die in Not sind. Eine weitere traurige Tatsache ist leider, dass immer mehr Bettler kommen werden, wenn wir ihnen mehr und mehr "spenden".

Also: Arme Leute unterstützen - ja, natürlich. Aber richtig! Damit nicht nur die Fädenzieher hinter den Bettlerkolonnen reich werden, sondern viele wirklich bedürftige Menschen unterstützt werden können.

Und eine Bitte an die Polizei in Steyr: Mir ist klar, dass ihr total unterbesetzt seid. Kümmert euch trotzdem nicht nur um die Raser in Steyr, sondern auch um solche Probleme. Nicht nur ich fühle mich durch solche "Pseudobettler" belästigt und gefährdet, sondern sehr viele andere Bürger auch! Vielen Dank bereits jetzt dafür.

Ein besorgter Thomas H.

Foto: FREYKA.COM, Steyrer Stadtplatz, 13. April '13

 

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