LESERBRIEF. Es ist sehr eigenartig. Da gibt es ein Hochwasser in Steyr, welches dem Hochwasser von 2002 sehr ähnelt, von den Ennskraftwerken hört man dazu nicht eine Silbe. Kein Reporter hat sie gefragt, ob es vielleicht möglich gewesen wäre Einfluss auf den Hochwasserverlauf zu nehmen ...

Balber und Köck, die "Ennskraftwerke-Zwillinge" erwähnen nicht einmal die Ausbaggerungen im Steyrer Stadtgebiet, die den heurigen Verlauf des Hochwassers ja ziemlich geschmälert haben. Verständlich, dass sie mit keiner Silber mehr zum geplanten Kraftwerk bei der Rederbrücke, welches Gott sei Dank verhindert wurde, Stellung nehmen.

Nicht auszudenken, hätte es dort jetzt eine Kraftwerksbaustelle gegeben. Ja, und der Steyrer Bürgermeister Hackl, immerhin ist er zusätzlich zu seinem nicht gerade spärlichen Bürgermeistergehalt noch extrabezahlter Aufsichtsratspräsident der Ennskraftwerke, spielt nun den Hochwasser-Retter von Steyr. Dabei war es nicht er, der die Ausbaggerungen in Auftrag gab. Es war sein Vorgänger, David Fortsenlechner, der 2002 das Jahrhunderthochwasser managen mußte, und das nahezu alleine.

Die Ennskraftwerkedirektoren Balber und Köck warten nun nur mehr auf ihre Pension bzw. verbringen ihre Zeit auf dem Fußballplatz. Die mit Schlamm vollgefüllten Staubecken der Ennskraftwerke sind ihnen egal. Das sollen ihre Nachfolger lösen ...

Josef A.

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