Foto © TEAM FOTOKERSCHI / MARKUS HAUSER

LINZ-LAND. Nach dem Großbrand in einem Mehrparteienhaus in Traun in der Silvesternacht, konnten Beamte der Polizeiinspektion Traun einen 22-jährigen ungarischen Staatsbürger aus Linz als Tatverdächtigen ausforschen.

Der Mann zeigte sich am 8. Jänner 2026 bei seiner Einvernahme geständig. Er gab an, im Bereich des Hauses mehrere Raketen abgefeuert zu haben. Eine dieser Raketen sei in Richtung eines Balkons im dritten Stock geflogen, dort explodiert und habe durch den Funkenflug den Balkon in Brand gesetzt.

Der 22-Jährige wird wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst angezeigt. 

 

Beitrag vom 1. Jänner 2026

Großbrand in Wohn­kom­plex in Traun – zahl­rei­che Be­woh­ner e­va­ku­iert

LINZ-LAND. In der Silvesternacht ist es in Traun zu einem Großbrand in einem mehrstöckigen Wohnkomplex gekommen. Kurz nach Mitternacht wurden zahlreiche Feuerwehren zu dem Einsatz alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer im Bereich eines Balkons im dritten Obergeschoß aus und breitete sich rasch auf weitere Teile des Gebäudes aus. In der Folge geriet auch der Dachstuhl des gesamten Objekts in Brand. Aufgrund der dynamischen Lage und der schnellen Brandausbreitung wurde umgehend ein Großaufgebot an Einsatzkräften nachalarmiert.

Dutzende Bewohner mussten von der Feuerwehr aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht werden. Sie wurden vor Ort vom Roten Kreuz betreut. Nach aktuellem Informationsstand wurden keine Personen verletzt. Die Brandbekämpfung gestaltete sich insbesondere in der Anfangsphase schwierig. Mehrere Atemschutztrupps standen im Einsatz. Für gezielte Nachlöscharbeiten wurde ein Kran eingesetzt, um Teile des Daches abzutragen und Glutnester zu bekämpfen.

Feuerwehren aus Traun und umliegenden Gemeinden arbeiteten gemeinsam daran, eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern und das Gebäude zu sichern. Am Wohnkomplex entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei hat noch in der Nacht Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 

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