LINZ-LAND/STEYR/GARSTEN. Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei zwei mutmaßliche Serieneinbrecher ausgeforscht, die für eine Vielzahl von Einbruchsdiebstählen in Oberösterreich verantwortlich sein sollen. Die Taten reichen bis ins Jahr 2022 zurück und betreffen unter anderem eine Firma in Enns.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren drei Einbrüche im Juni 2025 in einen Betrieb in Enns. Im Zuge intensiver Nachforschungen konnte die Ennser Polizei einen 44-jährigen rumänischen Staatsbürger als Verdächtigen identifizieren. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr wurde eine Festnahme angeordnet.

Am 6. Dezember 2025 wurde der Mann bei einer Verkehrskontrolle durch die Polizei Eferding angehalten und festgenommen. Im Fahrzeug befand sich auch sein Sohn, gegen den ebenfalls Ermittlungen aufgenommen wurden. Bei der anschließenden Einvernahme zeigte sich der 44-Jährige geständig und gab an, die Einbrüche gemeinsam mit seinem Sohn begangen zu haben. Auch der Sohn wurde vorübergehend festgenommen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Vater und Sohn mehrfach ausschließlich zum Zweck der Begehung von Einbruchsdiebstählen nach Österreich eingereist sein dürften. Insgesamt konnten den beiden 42 Einbrüche in eine Firma in Enns sowie in einen weiteren Betrieb in Aurolzmünster im Zeitraum zwischen 2022 und Ende 2025 zugeordnet werden. Dabei sollen mehrere Tonnen Kupfer- und Messingschrott entwendet worden sein.

Als Zwischenlager für die Beute sollen auf Pendlerparkplätzen abgestellte, teils fahruntaugliche Fahrzeuge gedient haben. Der 44-Jährige wurde in die Justizanstalt Garsten eingeliefert. Sein Sohn wird auf freiem Fuß angezeigt.

 

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