Oben von links: Clemens Hanserl (HTL Steyr), Eva Pötzl (Tourismusverband Alpenland), Sandra Losbichler (HTL Steyr), Daniela Zeiner (TIC Steyr, Zukunftsregion Steyr), Bürgermeister Markus Vogl. Foto © TIC Steyr.

STEYR. Initiiert wurde der Fotopoint von Eva Pötzl, stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Alpenland, gemeinsam mit Daniela Zeiner, Geschäftsführerin der Stadtgut Unternehmensgruppe und als Chefin der Zukunftsregion Steyr auch zuständig für Regionalentwicklung. Ziel war es, einen klar gestalteten, hochwertigen und dauerhaft nutzbaren Ort zu schaffen, der Steyr authentisch repräsentiert und sich sensibel in das historische Stadtbild einfügt. 

„Steyr wird täglich aus vielen Blickwinkeln fotografiert – was gefehlt hat, war ein offizieller Ort, der genau diese besondere Perspektive bündelt“, erklärt Eva Pötzl. „Der Fotopoint am Taborturm zeigt auf einen Blick, was Steyr ausmacht: Geschichte, Natur und Stadtleben in einzigartiger Kombination.“ 

Im Vorfeld wurden zahlreiche mögliche Standorte geprüft. Entscheidende Kriterien waren unter anderem Aussicht, Blickachsen, gestalterische Möglichkeiten, denkmalschutzrechtliche Anforderungen sowie Umsetzbarkeit und Produktion. Die Wahl fiel schließlich auf den Standort beim Taborturm, direkt neben dem Zugang zum Panoramalift. Von der kleinen Mauer aus eröffnet sich ein außergewöhnliches Fotomotiv: der Panoramalift, der Zusammenfluss von Enns und Steyr, der historische Stadtplatz, zahlreiche Kirchtürme, der Turm des Rathauses sowie die sanften Hügel des Alpenvorlandes im Hintergrund. 

„Dieser Ort erzählt Steyr wie kaum ein anderer“, betont Daniela Zeiner. „Er zeigt nicht nur einen besonderen Blick auf unsere Stadt, sondern ist Sinnbild dafür, dass wir durch gelebte Zusammenarbeit Steyr und die Region bewegen – ganz im Sinne der Zukunftsregion Steyr.“ 

Von Beginn an wurde großer Wert auf regionale Wertschöpfung gelegt. Die HTL Steyr wurde frühzeitig in das Projekt eingebunden. Die Leitung oblag Clemens Hanserl, Abteilungsvorstand der Abteilung Art & Design, mit Unterstützung von Direktorin Sandra Losbichler. Designseitig begleitet wurde das Projekt von Tobias Zachl vom Grafikbüro Atteneder. Für die finale Fertigung des Fotopoints verantwortlich war Christoph Küllinger, Abteilung Kunstschmiede, gemeinsam mit seinen Schüler:innen. „Reale Projekte sind für Lernende eine enorme Motivation“, betont Küllinger. „Dass der in der Kunstschmiede gefertigte Steyr-Schriftzug nun sichtbar Teil des Stadtbildes ist und bei den Menschen so gut ankommt, freut uns besonders“, sagt Hanserl. 

Ein besonderer Dank gilt dem Amt für Altstadterhaltung und dessen Leiterin Gabriele Schnabl, die das Projekt mit fachlicher Kompetenz, klarer Einschätzung und viel Gespür für den historischen Kontext begleitet hat. Ebenso den Kommunalbetrieben, die mit einer fachgerechten und sicheren Montage für den reibungslosen Abschluss gesorgt haben. 

Seit seiner Montage Mitte Dezember 2025 wird der Fotopoint intensiv genutzt: Der aus Cortenstahl gefertigte, reduziert und klar gestaltete Steyr-Schriftzug wurde bereits unzählige Male fotografiert, in Reels verarbeitet und über soziale Medien geteilt. 

Bürgermeister Markus Vogl bedankt sich herzlich bei den Initiatorinnen für den neuen Blickfang in Steyr. Er sieht im neuen Fotopoint mehr als nur ein touristisches Element: „Der Fotopoint am Tabor fügt sich mit Respekt vor der Geschichte und hoher gestalterischer Qualität aus der Region optimal ins Stadtbild. Der neue Spot trägt schon jetzt Bilder von Steyr weit über die Stadtgrenzen hinaus.“

Unten: Der neue Fotospot bei Neuschnee und Kaiserwetter am 11. Jänner 2026. Foto © E-STEYR.COM/FREYKA.

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