TERNBERG/STEYR-LAND. Spielerisch lernen, wie man im Straßenverkehr besser gesehen wird: Im Pfarrcaritas-Kindergarten Ternberg waren gestern Glühwürmchen „Glitzi“ und Henne „Berta“ zu Gast. Im Mittelpunkt stand das Thema Sichtbarkeit auf der Straße.
Glitzi und Berta erklärten den Kindern, warum helle Kleidung und Reflektoren besonders in der Dunkelheit und bei schlechter Sicht wichtig sind. Mit einem kostenlos zur Verfügung gestellten Bastelkoffer der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) und des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) konnten die Kinder eigene Reflektoren basteln, sich in „Glühwürmchen“ verwandeln und wortwörtlich zum Leuchten bringen.
DI Christian Kräutler vom KFV erklärt: "Dunkel gekleidete Fußgänger:innen werden oft erst aus etwa 20 bis 30 Metern Entfernung erkannt – das kann jedoch, je nach der von der Fahrerin bzw. dem Fahrer gewählten Geschwindigkeit, bereits zu spät sein. Tragen Fußgänger:innen hingegen eine sichtbare, helle Kleidung und Reflektoren werden diese von Kfz-Lenkenden bereits aus einer Entfernung von 150 Metern wahrgenommen. Diese Präventionsmaßnahme kann das Unfallrisiko um 50 Prozent senken“.
Die Initiatoren verweisen auf die aktuelle Unfallstatistik 2024: Österreichweit wurden im vergangenen Jahr 3.070 Kinder im Straßenverkehr verletzt, vier Kinder kamen ums Leben. Aktionen wie jene im Kindergarten Ternberg sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für mehr Sicherheit am Schul- und Kindergartenweg früh zu stärken.
Fotos © KFV/Michael Sabotha