Foto © TEAM FOTOKERSCHI / SIMON BRANDSTÄTTER

PERG. Einen gefährlichen Brand direkt neben ihrem eigenen Stützpunkt hatte in der Nacht auf Freitag die Feuerwehre Pürach bekämpfen. Am 6. Februar wurden die Einsatzkräfte gegen 23.44 Uhr zunächst zu einem Brandverdacht alarmiert – beim Eintreffen im Feuerwehrhaus waren deutlicher Feuerschein und starke Rauchentwicklung bereits sichtbar.

Wie sich rasch herausstellte, stand ein landwirtschaftliches Nebengebäude in Brand, das direkt an das Feuerwehrhaus angebaut ist. Anwohner in der Nachbarschaft hatten das Feuer entdeckt und den Notruf abgesetzt. Wegen der unmittelbaren Nähe zum Feuerwehrhaus und der akuten Gefahr eines Übergreifens der Flammen wurde umgehend auf Alarmstufe 2 erhöht. Insgesamt 11 Feuerwehren wurden zum Einsatzort nach Pürach beordert.

Rasches Eingreifen verhindert größeren Schaden
Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Mannschaften konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Zwar hatte sich das Feuer bereits auf Teile des Daches ausgebreitet, ein Übergreifen auf das gesamte Gebäude sowie auf das Feuerwehrhaus selbst konnte jedoch verhindert werden. Am Feuerwehrhaus kam es lediglich zu einer leichten Rauchentwicklung, größere Schäden blieben aus. Der reguläre Einsatzbetrieb der Feuerwehr Pürach ist laut ersten Informationen nicht eingeschränkt.

Neben den Feuerwehren standen auch Polizei und Rotes Kreuz im Einsatz. Die Brandursache wird noch untersucht, verletzt wurde niemand.

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