Foto © TEAM FOTOKERSCHI / FRANZ PLECHINGER

OÖ. In der Marktgemeinde Aigen-Schlägl (Bezirk Rohrbach) kam es am Samstagabend (14. Feb.) zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften, nachdem eine 41-jährige Frau in ihrem Wohnhaus erschossen aufgefunden wurde. 

Gegen 18.45 Uhr ging beim Roten Kreuz ein Notruf ein. Kurz darauf rückten zahlreiche Polizeistreifen und Rettungskräfte zum Wohnhaus der 41-Jährigen aus, das Umfeld wurde großräumig abgesperrt. Die Polizei leitete umgehend Ermittlungen ein, sicherte Spuren, befragte Zeugen und untersuchte den Tatort bis in die Nachtstunden.

Laut ersten Informationen waren Details zu einem möglichen Täter zunächst unklar. Im Verlauf der Ermittlungen wurde der 43-jährige Lebensgefährten der Frau kurzzeitig festgenommen. Am Sonntagvormittag (15. Feb.) gab die Pressestelle der Polizei bekannt, dass aufgrund der Untersuchungen am Totort nicht von einem Mord bzw. von Fremdverschulden auszugehen sei. Der 43-Jährige wurde enthaftet. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet um letzte Zweifel auszuschließen, derzeit wird von einem Suizid ausgegangen.  

 

Berichte über (mögliche) Suizide können bei Personen, die sich in einer Krise befinden, die Situation verschlimmern. Österreichweit und in den Bundesländern gibt es Anlaufstellen, die Rat und Unterstützung im Krisenfall anbieten. Die österreichweite Telefonseelsorge ist ebenfalls jederzeit unter 142 gratis zu erreichen. Hilfe für Jugendliche und junge Erwachsene bietet auch Rat auf Draht unter der Nummer 147.

 

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