ANSFELDEN / LINZ-LAND. Auf der A1 Westautobahn in Fahrtrichtung Wien ist es am Mittwoch, 13. Mai 2026, gegen 16.30 Uhr zu einem schweren Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen gekommen. Beteiligt waren ein Sattelkraftfahrzeug, ein Wohnmobil und ein Reisebus mit insgesamt 33 Passagieren.
Laut Landesverkehrsabteilung OÖ war ein 35-jähriger Slowene mit seinem Sattelkraftfahrzeug auf dem ersten von drei Fahrstreifen mit rund 70 km/h unterwegs, als ein vor ihm fahrender Pkw plötzlich stark abbremste. Der Lkw-Lenker leitete sofort eine Bremsung ein, in weiterer Folge griff der Notbremsassistent ein und brachte das Fahrzeug zum Stillstand.
Unmittelbar dahinter fuhr ein Wohnmobil, davor wiederum der Reisebus, gelenkt von einem 51-Jährigen aus dem Bezirk Rohrbach. Als der Busfahrer bemerkte, dass das Sattelkraftfahrzeug bremste, verzögerte er zunächst leicht. Er sah, wie das Wohnmobil in das Heck des Anhängers krachte und leitete daraufhin eine Notbremsung ein, konnte jedoch eine Kollision mit dem Wohnmobil nicht mehr verhindern.
Das Wohnmobil wurde bei dem Unfall schwer beschädigt, der 59-jährige Lenker aus dem Bezirk Kitzbühel und seine 63-jährige Ehefrau erlitten schwere Verletzungen. Beide mussten von der Freiwilligen Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der 59-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Wels-Grieskirchen geflogen, seine Gattin sowie ein 56-jähriger Beifahrer wurden mit der Rettung in den Med Campus III nach Linz gebracht.
Der 51-jährige Buslenker und zehn der 33 Passagiere erlitten leichte Verletzungen und wurden in Linzer Krankenhäuser eingeliefert.
Die Richtungsfahrbahn Wien war von 16.55 Uhr bis 18.20 Uhr total gesperrt. Auf der A1 und in der Folge auch auf der A25 kam es zu erheblichem Rückstau.
Fotos © FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR.

