GARSTEN / STEYR-LAND. Am 13. August wurden die fünf Garstner Feuerwehren um 14:07 Uhr zu einem Feldbrand alarmiert. Bereits während der Anfahrt waren Rauch und ein großer Flammenbereich weithin sichtbar. Das Feuer hatte sich rasch auf eine größere landwirtschaftliche Fläche ausgebreitet, weshalb Alarmstufe 2 ausgelöst und weitere Feuerwehren nachalarmiert wurden. Für die Löschwasserversorgung wurden zwei längere Zubringerleitungen errichtet, zusätzlich diente ein nahegelegener Schwimmkanal als Wasserentnahmestelle.
Übergreifen auf Häuser und Wald verhindert
Durch den koordinierten Löscheinsatz konnte die Ausbreitung des Brandes gestoppt und ein Übergreifen auf nahegelegene Wohnhäuser sowie ein angrenzendes Waldstück verhindert werden. Ein Landwirt, Mitglied der FF Saaß, unterstützte die Einsatzkräfte, indem er mit einem Grubber Schneisen um das Stoppelfeld zog und so die weitere Brandausbreitung eindämmte. Anschließend wurden die betroffenen Flächen großzügig benetzt und auf Glutnester kontrolliert.
Die Brandursache ist noch unbekannt, die Polizei ermittelt. Um 17:45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden; insgesamt standen 10 Feuerwehren mit 160 Kräften sowie die Polizei im Einsatz.
Fotos © BFKDO Steyr-Land
