STEYR. Mit Schulbeginn 2026 setzen die Stadtbetriebe Steyr (SBS) eine umfangreiche Erweiterung des städtischen Busangebotes um. Die Änderungen betreffen nicht nur das Liniennetz in der Stadt, sondern auch Verbindungen in die Nachbargemeinden Dietach und St. Ulrich. Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens mit dem Land Oberösterreich können die neuen Linien- und Betriebszeiten ab Sonntag, 13. September, gemeinsam mit dem OÖVV in Kraft treten. „Da das Genehmigungsverfahren gemeinsam mit dem Land Oberösterreich nun positiv abgeschlossen worden ist, können wir die geplanten Linien- und Betriebszeitenänderungen mit dem OÖVV ab So, 13. September, umsetzen“, erklärt Georg Stimeder, der Leiter des Steyrer SBS-Verkehrsbetriebes.
Neue Anbindung für Umlandgemeinden
Besonders deutlich wird die Erweiterung bei den neuen Verbindungen ins Umland. Dietach wird künftig über die Linie 9 angebunden, St. Ulrich über die Linie 7. Damit sollen erstmals auch Gemeinden außerhalb des Stadtgebiets regelmäßig mit den Steyrer Linienbussen erreichbar sein. Zusätzlich wird das BMW-Werk Steyr besser erschlossen und künftig zu allen Schichtzeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Auch im Stadtgebiet selbst kommt es zu zahlreichen Anpassungen, darunter Änderungen bei den Linienführungen in Resthof, Tabor, Steyrdorf, Gleink und im Wehrgraben.
Mehr Angebot im ganzen Stadtgebiet
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Führung der Linie 4 über Schlüsselhof, Blümelhuberberg und Taborschule zur Wendeschleife auf den Knoglergründen. Die bisherige Linie 7 entfällt, die Linie 4 verkehrt dafür auch an Samstagen. In Gleink wird die Linie 5 beschleunigt und teilweise neu geführt, während die Linie 9 künftig unter anderem das Steyrer Stadtgut sowie Dietach bedient. Für Fahrgäste soll das neue Angebot insgesamt rund 100.000 zusätzliche Fahrplankilometer pro Jahr bringen. Alle Details findet man ab heute, 3. September 2026, auf steyr.at/Stadtbus veröffentlicht.