LINZ-LAND. Am 13. März kurz nach 21 Uhr wurden Beamte der Autobahnpolizei Haid, die auf der A1 in Richtung Wien unterwegs waren, von einem Pkw mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und aggressiver Fahrweise überholt ...

Daraufhin versuchten die Polizisten durch deutlich wahrnehmbare Anhaltezeichen den Lenker, einen 50-jährigen Mann aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung, anzuhalten. Da der Lenker keine Reaktion zeigte, wurde das Blaulicht eingeschaltet, das Fahrzeug überholt und ihm nochmals deutlich wahrnehmbare Anhaltezeichen gegeben.

Der Lenker erhöhte die Geschwindigkeit und überholte das Einsatzfahrzeug rechts, worauf die Streife die Verfolgung unter eingeschaltetem Folgetonhorn aufnahm. Der Pkw-Lenker verließ die A1 an der Ausfahrt Allhaming und überholte dabei auf der Rampe ein Fahrzeug, das durch das Überholmanöver am rechten Fahrbahnrand stehenbleiben musste um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Am Ende der Rampe überfuhr der 50-Jährige ohne abzubremsen die Stopptafel in Richtung Weißkirchen und fuhr wieder auf die A1 in Richtung Salzburg auf. Der Mann setzte seine aggressive und gefährliche Fahrweise fort, weshalb es immer wieder zu gefährlichen Situationen für andere Verkehrsteilnehmer kam. Er erhöhte nochmals die Fahrgeschwindigkeit auf bis zu 190 Km/h.

Am Knoten Voralpenkreuz fuhr der 50-Jährige von der A1 auf die A8 Richtung Wels. Aufgrund einer Sperre der A8 Richtung Wels war er gezwungen, in Richtung Raststation Voralpenkreuz zu fahren. Aufgrund des dort starken Verkehrsaufkommens, musste er hinter einem Lkw anhalten, und die Polizisten konnten ihm den Weg absperren. Eine weitere Streife blockierte den Weg nach hinten.

Der Verdächtige wollte noch zu Fuß flüchten, konnte aber von den Beamten festgenommen werden. Aufgrund der Aggressivität und Gegenwehr wurden ihm Handschellen angelegt. Ein beim 50-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,66 Promille. Die weiteren Erhebungen ergaben, dass dern Mann erst vor kurzem der Führerschein entzogen wurde.

Er wird wegen mehreren Verkehrsübertretungen sowie der Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr angezeigt.