STEYR. Während in Österreich das Einkaufen weitestgehend nur noch mit Masken möglich ist, ist die Auslastung im KH Steyr und landesweit in OÖ derzeit wenig besorgniserregend. Im Krankenhaus Steyr sind lediglich drei von 30 Intesivbetten mit COVID-19 Patienten belegt ...

In enger Abstimmung mit dem Krisenstab der Landes Oberösterreich und den OÖ Spitalsträgern bereitet sich jedes Krankenhaus entsprechend den Vorgaben vor. Dazu ist man in Steyr auch täglich in enger Abstimmung mit dem Standort Kirchdorf. Gemeinsam wurden Stufenpläne erarbeitet, welche, je nach Bedarf, die Versorgung von COVID-19-PatientInnen regeln und sichern. Derzeit stehen genug freie Kapazitäten und ausreichend Personal für die Betreuung zur Verfügung.

Intensivbetten zu 50 % ausgelastet, in Steyr nur drei COVID-19-Fälle auf Intensiv
​Wie man in anderen Staaten sieht, stellen rund um die Corona-Versorgung die Intensivbetten einen Knackpunkt dar. Auch im KH Steyr-Kirchdorf rechnet man mit steigenden Zahlen an mit COVID-19 erkrankten Personen und auch mit schwereren Krankheitsverläufen. Deshalb haben sich die Spitalsträger in OÖ darauf verständigt, dass alle 250 Intensivbetten Oberösterreichs gemeinsam gemanagt werden.

Die Koordination erfolgt unter der Leitung des Vorstands der Universitätsklinik für Intensivmedizin am Kepler Universitätsklinikum. Damit soll die optimale Versorgung für intensivpflichtige COVID-19 Patientinnen und alle anderen medizinischen Notfälle in OÖ, auch bei regionaler Überlastung der Intensivbettenkapazität, gewährleistet werden. Ziel soll im Falle einer Bettenknappheit die gleichmäßige, bedarfsgerechte Verteilung von Notfällen über die Spitäler des Landes sein. Das Rote Kreuz OÖ unterstützt dabei die Spitäler bei der Verlegung zwischen den einzelnen Standorten.

Ausfälle beim Personal derzeit unter 10%
Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitseinrichtungen ist extrem wichtig. In enger Abstimmung mit dem Krisenstab des Landes Oberösterreich wird versucht, die Mitarbeiter mit ausreichend mit Schutzkleidung zu versorgen. Die Beschaffungssituation am Weltmarkt ist natürlich derzeit äußerst schwierig. Die Ausfälle beim Personal sind derzeit unter 10 %, was einer Ausfallsrate zu Grippezeiten gleichkommt.

„Corona Check“: Betreten nur über Schleusen möglich
Derzeit können alle Patientinnen und Patienten das Krankenhaus nur mehr über Eingangsschleusen betreten. In den Schleusen machen die Mitarbeiter einen sogenannten „Corona Check“ und stellen den Patientinnen und Patienten Fragen, deren Antworten auf eine mögliche Infektion hinweisen könnten. Patientinnen und Patienten ohne Infektionszeichen können dann das Krankhaus wie gewohnt betreten.

Notfälle die nicht durch COVID-19 ausgelöst wurden, werden natürlich weiterhin normal versorgt. Kommen Personen im Rettungswagen in Krankenhaus, wird auch hier ein "Corona-Check" vorgenommen und die Patienten werden dann direkt auf die zuständige Station gebracht.