STEYR. Die Stadt baut in den Stadtteilen Wehrgraben und Eysnfeld einen Hochwasserschutz, der schwere Schäden durch Überflutungen in Zukunft verhindern wird. Das Land Oberösterreich und der Bund fördern das Projekt. Gesamtkosten: etwa 1,55 Millionen Euro ...

Die Kosten für die Stadt bewegen sich bei etwa 460.000 Euro. Das zentrale Projekt ist der Neubau der St.-Anna- Brücke. Die Brücke wird als Drosselbauwerk neu errichtet. Das heißt: Die Durchfluss-Menge Richtung Wehrgraben wird verringert, die überschüssigen Wassermassen werden vom Wehrgraben weg über das sogenannte Mitterwasser abgeleitet. Beim Neubau der St. Anna-Brücke gewinnt man auch eine Verkehrs-Fläche, die das Befahren der Kreuzung erleichtern wird.

In den Stadtteilen Eysnfeld und Wehrgraben sind auch Schutzmauern und mobile Dammbalken geplant. Insgesamt 1100 Meter Schutzmauern werden neu gebaut. Bestehende Schutzmauern werden integriert. Die mobilen Dammbalken werden so konstruiert, dass sie von einem einzigen erwachsenen Menschen bedient werden können. Das Vorhaben „Hochwasserschutz Wehrgraben“ wird voraussichtlich bis Mitte Dezember 2020 abgeschlossen sein. Während der Bauzeit müssen Verkehrsteilnehmer mit Sperren, Behinderungen und Umleitungen rechnen.

Gesperrt ab 20. Juli während der gesamten Bauzeit sind:

  • der Annaberg
  • die Fabrikstraße (Zufahrt bis zur Baustelle von beiden Seiten möglich)
  • die Wehrgrabengasse (Zufahrt bis zur Baustelle möglich)

Die Buslinie 2b wird während der Sperren stadteinwärts über den Wiesenberg geführt. Die Haltestellen Annaberg, Arbeiterheim und Wehrgrabenschule können nicht angesteuert werden. Die Zufahrt nach Unterhimmel und zur Himmlitzer Au ist nur über Christkindl möglich. Fußgeher und Radfahrer können ungehindert den Steinbruchweg nach Unterhimmel und zur Himmlitzer Au benutzen.