STEYR. In Teilen des Steyrer Trinkwassernetzes wurden Ende vergangener Woche bei einer Routineuntersuchung Belastungen durch die Keime Escherichia coli und Enterokokken nachgewiesen. Diese dürfen im Trinkwasser nicht vorkommen und deshalb muss in Steyr in weiten Teilen westlich der Enns (siehe Karte) ...

das Leitungswasser vor dem Trinken, der Zubereitung von Nahrungsmitteln, der Wundversorgung oder dem Zähneputzen mindestens drei Minuten abgekocht werden. Wäschewaschen und Duschen kann man wie gewohnt.

Die Ursachen für die Verunreinigung sind noch nicht bekannt. Am Wochenende wurde begonnen alle Anlagen der Wasserversorgung zu prüfen und die betroffenen Wasserleitungen zu spülen. Diese Arbeiten dauern an. Die Stadtbetriebe nehmen derzeit täglich Proben und arbeiten praktisch rund um die Uhr an einer Lösung.

Voraussichtlich ab nächster Woche wieder genießbar
Ab Dienstag (1. September) wird ein Chlorierungsgerät der LINZ AG das Leitungssystem entkeimen. Das wird drei bis vier Tage in Anspruch nehmen. Danach sollte das Wasser wieder genießbar sein. Nach einer Überprüfung durch ein Labor der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) sollte das Wasser planmäßig am Montag für den Genuss freigegeben werden können.

Während der Chlorierungs-Arbeiten wird das Leitungswasser in ganz Steyr einen Chlorgeruch verströmen. Das ist völlig ungefährlich und ändert nichts am Abkochgebot. Wo das Wasser bisher abgekocht werden musste, muss es auch während der Chlorierungs-Arbeiten abgekocht werden. Außerhalb dieser Gebiete riecht das Wasser zwar nach Chlor, es muss jedoch weiterhin nicht abgekocht werden.

Die Stadtbetriebe Steyr ersuchen um Verständnis. Aktuelle Informationen findet man auf der Homepage der Stadtbetriebe: www.stadtbetriebe.at . Zusätzlich stehen eine Hotline Tel: 0676/845899320 und das Kundencenter Wasser der Stadtbetriebe für Fragen zur Verfügung E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel: 07252/899-246.