Oben: Vertreter des Red Bull Rings gratulierten Wolfgang Stropek nachträglich zum 80iger. Foto © Alfred Pech.

RED BULL RING / BEHAMBERG. Am 26. und 27. Juli 2025 sorgten Weltmeister Carlos Lavado, Vizeweltmeister Bruno Kneubühler, Eisspeedway-Vizeweltmeister Franky Zorn, TT-Legende Horst Saiger und über 400 Motorrad-EnthusiastInnen aus elf Nationen beim 22. Internationalen Rupert Hollaus Rennen/Racing Days für eine sensationelle Zeitreise durch die Geschichte des Motorrad-Rennsports. Die Trainingsläufe am Samstag fanden bei starkem Regen als „Wetrace“ statt, dann trocknete die Strecke auf und der Veranstalter IG Formel Classic aus Behamberg konnten konnte das erlesene Starterfeld auf Slicks auf die Strecke schicken.

Über 100 Jahre alte Vintage-Motorräder, geschichtsträchtige Rennmaschinen, Youngtimer sowie leistungsstarke und Hightech-Supersport- & Superbike sorgten für hohe Frequenzen der Besucherherzen.

Die "Internationale Sidecar Trophy" lieferte in Speedrennen ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen in ihrer Meisterschaft, die historischen Seitenwagen waren in Speed- und Gleichmäßigkeitsrennen im Einsatz.

Den Fans historischer und klassischer Motorräder bot sich ein besonderer Augen- und Hörschmaus: die „Paraden der Legenden“ und in der Ausstellung „Historische Rennmotorräder“. Die Zuschauer hatten Zutritt zu Fahrerlager und Boxenstraße, sie konnten Maschinen und Fahrer „hautnah“ erleben. Die Stars und Legenden standen gut gelaunt für Selfies und Autogramme zur Verfügung. 

Parade und Ausstellung „Historische Rennmotorräder“
Weltmeister Carlos Lavado, stets lustig und charmant im Fahrerlager anzutreffen, fuhr auf seiner WM-Yamaha 250 schnelle Runden, TT-Legende Horst Saiger pilotierte eine Paton 500 vom Team Peter Beuregger aus der Schweiz, der sympathische, dreifache Vizeweltmeister „Kneubi“ Bruno Kneubühler aus der Schweiz war lautstark auf seiner Honda RC 163 R (250ccm/4 Zyl., Bj. 1963) zu bewundern.

Organisator Wolfgang Stropek vom IG Formel Classic Behamberg fuhr auf seiner Matchless G50 MK3 Seeley. Vorkriegssammler Christian Gurtner bewegte eine 101-jährige Packman & Poppe (P & P) mit 350 ccm OHV-JAP-Motor um den Racetrack (Info: es hat dieses einzige 350er P & P-Sportmodell überlebt, gebaut wurden 12 Stück).

Guiseppe Ioannoni und Freunde aus Ingolstadt zeigten eine Vielzahl legendärer und heute selten zu sehender Rennmaschinen der Marken MV Agusta, Moto Guzzi, Parilla, Linto, Paton, Honda, Cagiva C1 500GP, Ducati, Benelli, Yamaha, Laverda, Norton, BMW, MZ 250, Puch, Rotax, uvm.

Als ältestes Motorrad war eine „Douglas J“ aus dem Jahr 1912 ausgestellt. Daneben glänzte das Chrom der Puch 250 S4 mit Doppelkolben, Baujahr 1938 sowie eine Horex SS64 Baujahr 1935. An der Startlinie fanden sich u.a. auch Martin Wakolbinger und Karl Schmidinger aus dem Bezirk Steyr-Land ein. 

Unten: Wolfgang Stropek (links) mit Franky Zorn. Foto © Alfred Prech.
Darunter: Impressionen Racing Days 2025. Fotos © Gerhard Dittrich.

 

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