Das österreichische Continental-Team Hrinkow Advarics aus Steyr gibt mit Jakob Reiter und Filippo Fortin die letzten beiden Fahrer für die Saison 2026 bekannt. Damit ist die Kaderplanung abgeschlossen und verbindet gezielt junge Talente mit wertvoller Erfahrung.
STEYR. Der Mühlviertler Jakob Reiter kehrt nach einjähriger Pause zurück ins Peloton und wird 2026 erneut im Trikot von Hrinkow Advarics an den Start gehen. Nach einer Saison, in der er sich vor allem auf Cyclocross, Gravel- und Mountainbike-Bewerbe konzentrierte, schlägt Reiter nun wieder den Fokus auf den Straßenradsport.
Dass er weiterhin über starke Rennhärte verfügt, bewies er eindrucksvoll beim Bundesliga-Finale in Königswiesen, wo er sich als Solist den sechsten Rang sicherte. „Es macht mir nach wie vor sehr viel Spaß, Rennen zu bestreiten. Meine Zeit 2024 im Team Hrinkow Advarics war sehr positiv, weshalb ich mich bewusst entschieden habe, wieder für diese Mannschaft in die Pedale zu treten“, so Reiter. Besonders bei heimischen Rennen soll er eine tragende Rolle übernehmen.
Filippo Fortin bringt Erfahrung und Sprintstärke
Mit dem Italiener Filippo Fortin verstärkt sich Hrinkow Advarics mit einem der erfahrensten Sprinter im internationalen Radsport. Gemeinsam mit Riccardo Zoidl soll Fortin eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der stark verjüngten Mannschaft übernehmen – sowohl sportlich als auch als Mentor abseits des Rennens.
Fortin begann seine Radsportkarriere bereits im Alter von sieben Jahren. Obwohl er als ausgewiesener Straßenspezialist gilt, liegen seine Wurzeln auf der Bahn, wo er bis heute regelmäßig trainiert. 2012 wurde er Profi und fuhr unter anderem für Sanofi, Bardiani sowie Cofidis.
In seiner langen Karriere feierte Fortin 25 UCI-Siege, zahlreiche Podestplätze, gewann das Red Hook Crit und ist bis heute der letzte Sieger der „Fixed-Gear-Weltmeisterschaft“. Bei Hrinkow Advarics wird er nun seine aktive Karriere ausklingen lassen.
„Im Spätherbst meiner Karriere möchte ich meine Erfahrung weitergeben – auch wenn ich nach wie vor für jeden Rennsieg brenne. Ich habe selbst enorm von älteren Teamkollegen profitiert und weiß, wie wichtig dieser Austausch ist. Hrinkow hat eine sehr junge Mannschaft, die Stimmung ist hervorragend, und ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen Rennen zu bestreiten“, erklärt Fortin.