OÖ. Um die Gesundheit von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung weiter zu stärken, hat die Lebenshilfe Oberösterreich erstmals in Kooperation mit der ASKÖ und Special Olympics Mitarbeiter:innen zu Sport-Übungsanleiter:innen ausgebildet.
„Durch die Übungsanleiter-Ausbildung können Mitarbeiter:innen unsere Bewohner:innen und Beschäftigten noch gezielter bei sportlichen Aktivitäten unterstützen. Gleichzeitig eröffnet die Ausbildung auch Möglichkeiten im privaten Bereich, etwa beim Anleiten von Kursen in Vereinen“, erklärt Caroline Morhart-Putz, Leitung Personal und Geschäftsführer-Stellvertretung der Lebenshilfe Oberösterreich.
In Kooperation mit der ASKÖ und Special Olympics wurden insgesamt 20 Mitarbeiter:innen der Lebenshilfe Oberösterreich in zwei Modulen zu je drei Tagen geschult. Die Ausbildung befähigt dazu, Gruppen anzuleiten und Bewegungseinheiten eigenständig zu gestalten. Darüber hinaus lernten die Teilnehmer:innen den Special-Olympics-Sport in all seinen Facetten kennen und setzten sich intensiv mit den Möglichkeiten und Herausforderungen in der Arbeit mit Sportler:innen mit Beeinträchtigung auseinander.
Die Übungsanleiter-Ausbildung, die von den Dach- und Fachverbänden angeboten wird, stellt die erste Stufe in der österreichischen Sportausbildungsstruktur dar. Darauf aufbauend können weiterführende Qualifikationen wie die staatliche Sportinstruktor:innen-Ausbildung sowie eine anschließende Trainer:innen-Ausbildung an der Bundessportakademie absolviert werden.