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Oben: Richard Riska. Foto © Eisenbauer.

STEYR. Für das Steyrer Continental Team Hrinkow Advarics waren beim diesjährigen Peace Race (2.2U) gleich drei Fahrer im Einsatz: Richard Riska für das slowakische Nationalteam sowie Valentin Poschacher und Ayden Jordan für das österreichische Nationalteam. Riska glänzte auf der Königsetappe und fuhr auf Rang drei im Gesamtklassement.

Die viertägige Rundfahrt führte durch Tschechien und umfasste 530,8 Kilometer. Die Friedensfahrt zählt zu den traditionsreichsten Nachwuchsrennen Europas. Ursprünglich war sie nach dem Zweiten Weltkrieg das bedeutendste Amateurrennen Osteuropas. Seit der Neuauflage 2013 als U23-Rundfahrt konnten zahlreiche spätere Profistars ihren Namen in die Siegerliste eintragen – unter anderem Tadej Pogačar (2018), Gregor Mühlberger (2015) und David Gaudu (2016).

Der Gesamtsieg ging heuer an den Belgier Kamiel Eeman, der normalerweise für Lotto Group Wanty fährt. Mit Erfolgen auf der dritten und vierten Etappe legte er den Grundstein für seinen Triumph. Rang zwei in der Gesamtwertung sicherte sich der Ire Adam Rafferty vom Team Hagens Berman Jayco.

Für das Highlight aus Sicht von Hrinkow Advarics sorgte jedoch Richard Riska. Der Slowake überzeugte während der gesamten Rundfahrt mit konstanter Stärke und holte auf der Königsetappe den hervorragenden dritten Platz. Mit Rang drei im Gesamtklassement krönte er eine sensationelle Rundfahrt und erzielte eines der bislang größten Ergebnisse seiner jungen Karriere.

„Ich fühl mich wirklich stark. Die letzten Tage waren super und wir konnten mit Samuel Novak auch das Bergtrikot einfahren. Jetzt kommt die Oberösterreich Rundfahrt, auf die freue ich mich schon ganz besonders“, so Riska.

Auch Valentin Poschacher präsentierte sich in guter Form. Mit 4:18 Minuten Rückstand auf den Gesamtsieger belegte er Rang 29 und war damit bester Österreicher. Ayden Jordan beendete die Rundfahrt auf dem 71. Gesamtrang.

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