Hrinkow Advarics zeigt bei den Österreichischen Bergmeisterschaften am Gaisberg eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Riccardo Zoidl fährt auf Rang zwei und sammelt damit wichtige Punkte für die Road Cycling League Austria. Gleich fünf Hrinkow-Fahrer landen in den Top Ten.
Ö / OÖ / STEYR. Der Gaisberg war am Sonntag Schauplatz des Kampfes um den Österreichischen Meistertitel am Berg. Auf der anspruchsvollen Strecke rund um den Salzburger Hausberg präsentierte sich Hrinkow Advarics als stärkste Mannschaft des Tages. Allen voran Riccardo Zoidl: Der Routinier musste sich im Kampf um das begehrte Meistertrikot nur knapp geschlagen geben und belegte Rang zwei.
Damit machte Zoidl gleichzeitig wichtige Punkte im Gesamtklassement der Road Cycling League Austria gut. Der Kampf um die Gesamtwertung bleibt allerdings bis zum Schluss eine Herausforderung. Nur noch ein Rennen steht in der diesjährigen Liga auf dem Programm. Um dort noch den Gesamtsieg zu holen, müsste für Zoidl vieles zusammenpassen – entsprechend groß wäre der nötige Glücksfaktor.
„Der zweite Platz ist natürlich gut, auch wenn das Ziel heute ganz klar der Meistertitel war. Für die Liga konnte ich wichtige Punkte sammeln. Jetzt bleibt noch ein Rennen und wir werden dort alles versuchen. Es wird schwierig, aber solange rechnerisch etwas möglich ist, geben wir nicht auf“, sagt Zoidl.
Hrinkow-Festspiele am Gaisberg
Nicht nur Zoidl überzeugte. Hrinkow Advarics drückte dem Rennen als Mannschaft seinen Stempel auf und brachte gleich fünf Fahrer unter die besten zehn. Besonders stark präsentierte sich Lokalmatador Dominik Hödlmoser, der den Heimvorteil eindrucksvoll nutzte und auf Rang fünf fuhr. Nur eine Position dahinter folgte Jaka Primozic auf Platz sechs. Richard Riska komplettierte mit Rang sieben die außergewöhnlich starke Teamleistung im vorderen Feld. Jakob Reiter machte die Hrinkow-Dominanz mit Platz zehn perfekt.
Damit standen gleich fünf Fahrer des Steyrer Continental Teams in den Top Ten – ein klares Zeichen für die mannschaftliche Stärke am Gaisberg.
Auch Valentin Poschacher lieferte ein wichtiges Ergebnis ab. Mit Rang 23 verteidigte der 19-Jährige seine Führung im U23-Gesamtklassement der Road Cycling League Austria. Damit geht Poschacher als Leader in das abschließende Rennen der Saison und hat weiterhin alle Chancen, die Nachwuchswertung für sich zu entscheiden.
Unten: Dominik Hödlmoser. Foto © Eisenbauer