STEYR/SACHSENRING. Endlich ist es wieder soweit! Nach der mehrwöchigen Zwangspause, bedingt durch das Corona Virus, wird Schritt für Schritt der Rennbetrieb wieder hochgefahren. Timon Loderer und Stefan Brandlmeier vertraten als Duo das Team Hrinkow Advarics Cycleang ...

beim 72. Int. Sachsenringradrennen am heutigen Sonntag. Aufgrund der Corona Situation waren jedoch nur deutsche Vertragssportler berechtigt zu starten. Nichts desto trotz war der Rennverlauf spannender als je zuvor. Vor Motivation sprühend, standen rund 60 Fahrer an der Startlinie – bereit alles zu geben, was die letzten Wochen verpasst wurde. Keine leichte Aufgabe für das Duo, ohne sportliche Leitung und mannschaftlicher Unterstützung gegen die großen deutschen Continental Teams zu bestehen.

Das auch als „Westsachsenklassiker“ bekannte Radrennen führte die Profis über 35 Runden mit insgesamt 122,5km über die Grand Prix Strecke des Sachsenring, welcher den Startern bestens bekannt war von der letztjährigen deutschen Meisterschaft. Schnell zeichneten sich die Interessen der mannschaftlich voll besetzten Teams ab, welche die Initiativen im Rennen ergriffen. Für die Überraschung sorgten allerdings die zwei Hrinkow Profis, welche im Duo prompt nach dem Startschuss attackierten. Eine 15 Mann starke Gruppe setzte sich entscheidend ab und war von da an nicht mehr gesehen. Teamwork war auch im Finale gefragt, wo sich Stefan Brandlmeier mit 3 weiteren Kontrahenten absetzen konnte und am 10% steilen Anstieg zum Ziel auf Rang 3 sprintete.

„Wir haben das absolute Maximum rausgeholt“, freut sich Brandlmeier im Ziel. „Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit der anderen Teams haben wir mit dem Podest unser Ziel erreicht.“

Sichtlich Spaß am Rennfahren hatte das gesamte Starterfeld und zeigte, dass besonders der Radsport problemlos durchführbar ist. Nun sollen nach und nach weitere Rennen folgen.

Unten: Stefan Brandlmeier. Foto © Eisenbauer.