STEYR / SINGAPUR. Die Steyr Motors AG gründet ein Joint Venture mit Shangyan Power Technology Jiangsu Co. Ltd. Shangyan Power zählt zu den führenden asiatischen Unternehmen in der Entwicklung und Produktion einer Vielzahl von Dieselmotoren.
"Das Joint Venture ist nicht nur ein strategischer Meilenstein in der Internationalisierungsstrategie, der neue Wachstumschancen im asiatischen Raum und auf globaler Ebene eröffnet, sondern sichert Steyr Motors auch einen vertraglich garantierten Umsatz von 65 Mio. Euro und 13 Mio. beim operativen Ergebis (EBIT) in der Jahren 2026 bis 2031", so das Unternehmen in einer Aussendung.
Der große Vorteil für Steyr Motors liegt, abgesehen vom positiven Umsatz- und Ergebniseffekt, darin, dass aus der Erweiterung der Kapazitäten über das Joint Venture kein zusätzliches Kapital für Investitionen oder Working Capital notwendig wird.
„Diese Partnerschaft ist ein bedeutender Schritt in unserer globalen Strategie“, erklärt Julian Cassutti, CEO der Steyr Motors AG. „Sie stärkt unsere Fähigkeit, lokal gefertigte, hochwertige Antriebslösungen bereitzustellen, während wir unser Produktportfolio gezielt erweitern. Gemeinsam erschließen wir neue Märkte, verbessern unsere Reaktionsgeschwindigkeit und schaffen eine solide Basis für langfristigen Erfolg.“
Das Joint Venture unterstützt Steyr Motors außerdem beim Ausbau seines globalen Vertriebs- und Servicenetzes, wodurch eine breitere Kundenbasis effizienter und schneller bedient werden kann. Der operative Start ist für Ende 2025 geplant.
Mit Hauptsitz in Steyr, ist die Steyr Motors AG ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von speziellen Hochleistungs-Motoren mit hoher Leistungsdichte und Langlebigkeit. Die Motoren des Unternehmens werden hauptsächlich in Defense-Spezialfahrzeugen, Booten (sowohl Defense als auch zivil) sowie als Hilfsaggregate („APU“) für Kampfpanzer und Lokomotiven eingesetzt. Im Gesamtjahr 2024 erzielte Steyr Motors eine (Adjusted) EBIT-Marge von 24 %. Für das Jahr 2025 strebt Steyr Motors ein Umsatzwachstum von mindestens 40 % im Jahresvergleich, eine EBIT-Marge von über 20 % sowie eine Produktionsmenge von mindestens 1.250 Einheiten an.