Oben: Die Auszeichnung für den Bau LUKS in Mauer bei Amstetten überreichten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (3.v.r.) und Landesbaudirektorin Christine Pennerstorfer (2.v.l.) an die Planer Architekt Helmut Poppe, Magdalena Neuheimer und Architekt Andreas Prehal sowie die Bauherren Geschäftsführer Thomas Landsteiner und Geschäftsführer Lukas Landsteiner. Foto © NLK Filzwieser

STEYR/ST. PÖLTEN. Bereits zum 60. Mal wurden am 14. 10. im Landhaus St. Pölten die Auszeichnungen für „Vorbildliche Bauten in Niederösterreich“ vergeben. Aus 52 Einreichungen kürte eine Fachjury acht herausragende Projekte, die in Gestaltung, Konstruktion und Funktionalität überzeugen. Unter den prämierten Bauwerken: die neue Firmenzentrale der LUKS Elektro GmbH in Mauer bei Amstetten, geplant von Poppe*Prehal Architekten aus Steyr.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in ihrer Festrede: „Dieses Jubiläum zeigt, dass uns in Niederösterreich Baukultur einfach wichtig ist. Es geht nicht nur um Schönheit, sondern auch um ressourcenschonendes Bauen und darum eine Brücke zwischen Tradition und Innovation zu schlage. Jedes Projekt, das ausgezeichnet wird, ist ein Leuchtturmprojekt, das für unsere Identität steht und für kommende Generationen wirkt.“

LUKS – Ein Leuchtturmprojekt nachhaltiger Architektur
An der belebten B121 entstand mit der neuen LUKS-Zentrale eine Oase der Ruhe – lichtdurchflutet, grün, offen und einladend. Herzstück des Gebäudes ist ein großzügiger Innenhof, der MitarbeiterInnen und BesucherInnen Raum für Begegnung und Erholung bietet. Heimisches, zertifiziertes Holz bildet das tragende Material: rund 110 Tonnen an CO₂ werden im Bauwerk gebunden.

„Die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit stehen bei unserem Leuchtturmprojekt im Gleichgewicht“, erklären Thomas und Lukas Landsteiner. „Das Gebäude verkörpert unsere Philosophie – höchste Qualität, vorausschauendes Handeln und Wertschätzung für Mensch und Natur.“

Architektur mit Verantwortung
Für Architekt Helmut Poppe ist das Projekt ein klares Statement für zukunftsorientiertes Bauen: „Mit Architektur haben wir ein starkes Werkzeug gegen den Klimawandel in der Hand. Innovative Bauherren wie die Familie Landsteiner zeigen, dass nachhaltige Architektur nicht Mehrkosten bedeutet, sondern Mehrwert: durch Energieeffizienz, geringere Lebenszykluskosten, ein gesundes Raumklima und positive Wirkung nach innen und außen.“

Die LUKS-Zentrale vereint Ästhetik, Holzbau, Geothermie, Photovoltaik und Grünraum zu einem Gesamtkonzept, das sowohl ökologisch als auch atmosphärisch überzeugt. „Architektur muss Geschichten erzählen – von Menschen, von Zukunft, von Räumen, die das Leben lebenswerter machen“, so Poppe weiter.

Über Poppe*Prehal Architekten
Seit der Gründung im Jahr 2000 durch Mag. arch. Dr. Helmut Poppe und Mag. arch. Andreas Prehal steht das Büro für innovative, nachhaltige und ästhetisch anspruchsvolle Architektur. Mit Sitz in Steyr realisiert das Team österreichweit Projekte in den Bereichen Gewerbe, öffentliche Bauten, Stadtplanung und Wohnen.

Das mehrfach ausgezeichnete Büro – unter anderem mit dem Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit, dem Energy Globe World sowie zahlreichen Holzbaupreisen – gilt als Pionier im energieeffizienten Bauen. Zu den Leuchtturmprojekten zählen das iLogistics Center von cargo-partner sowie der METRO Nullenergie-Großmarkt ZERO1 in St. Pölten, das europaweit erste Gewerbegebäude mit BREEAM OUTSTANDING-Zertifizierung.

Mit der Anerkennung für die LUKS-Zentrale unterstreichen Poppe*Prehal Architekten einmal mehr ihre Vision: Architektur, die ökologisch denkt, gesellschaftlich wirkt und Zukunft gestaltet.

Unten: Die LUKS-Zentrale vereint Ästhetik, Holzbau, Geothermie, Photovoltaik und Grünraum zu einem Gesamtkonzept. Foto © Walter Ebenhofer.

 

Mehr zum Thema