STEYR. Aus dem ehemaligen Modehaus Haubeneder entsteht – mit dem FLAIR – ein lebendiger Treffpunkt für Menschen mit Ideen und Visionen. Am 23. Oktober 2025 eröffneten im frisch renovierten Gebäude in der Enge Gasse 12-14 GEA und Stadtkind und setzen damit den Auftakt für ein Gesamtkonzept, das Einkaufen, Genießen, Arbeiten und sozialen Austausch in einem Haus vereint.
Neues Leben für die Enge Gasse
Das historische Bürgerhaus mit spätgotischen Wurzeln wurde sorgfältig und behutsam revitalisiert und zu einem Ort des Miteinanders gemacht. Unter dem Dach von FLAIR entstehen Shop-in-Shop-Konzepte, moderne Arbeitsräume, ein Bistro sowie ein multifunktionaler Veranstaltungsraum für Bewegung, Kreativität und Austausch. Ziel ist es, nicht nur neue Kunden nach Steyr zu holen, sondern auch ein lebendiges Zentrum mit Strahlkraft zu schaffen.
Den Auftakt machen am 23. Oktober GEA mit Waldviertler Schuhen, Taschen und Möbeln sowie Stadtkind, wo liebevoll ausgewählte Kindermode, Spielwaren und Geschenke auf Besucherinnen und Besucher warten. Mit Anfang Dezember folgt das Bistro Le Flair, das frische Smoothies, ausgewogene Snacks und moderne Mittagsmenüs anbietet – ein Ort, an dem man bleiben oder einfach mitnehmen kann, was guttut.
Raum für Arbeiten, Bewegung und kreative Impulse
Im Obergeschoss entstehen moderne Büroflächen (43 bis 90 m²), barrierefrei zugänglich und flexibel kombinierbar – ideal für Start-ups, Kreative oder etablierte Unternehmen, die den besonderen Spirit suchen.
Ein lichtdurchfluteter Multifunktionsraum steht ebenfalls zur Verfügung – buchbar für Yogastunden, Hebammenkurse, Kreativ-Workshops, Körperarbeit und vieles mehr. Flexible Zeiten, faire Konditionen und eine warme Atmosphäre machen ihn zum perfekten Ort für alle, die mit Menschen arbeiten.
Eine Gründerin mit Überzeugung
„Wir müssen unsere Häuser neu denken“, sagt Brigitte Ecker, Inhaberin von FLAIR. "Dafür braucht es Menschen mit Ideen – wie Stefanie Mayrbäurl, von der die ursprüngliche Idee und das Konzept für dieses Projekt stammen. Sie hat mit Katrin Silva auch gleich eine weitere Mieterin ins Haus geholt. Und es braucht Menschen, die an solche Ideen glauben und vor allem auch an die Stadt als attraktiven Lebens- und Arbeitsort glauben, wie Florian Messner von GEA. Und schließlich braucht es auch jemanden, der zuhören, Ideen aufgreifen, mit viel Geduld plant und steuert und dabei nie die Bedürfnisse von Haus und den zukünftigen Mietern aus den Augen verliert.
Diese Person ist Michael Obermair, ohne dessen ungebrochenen Gestaltungswillen und architektonische Linie wir das Projekt niemals so toll umsetzen hätten können. Natürlich war der Schritt für mich groß, es ist viel Geld investiert worden, aber dennoch FLAIR als Gesamtkonzept überzeugt mich, es ist das Haus und die Leute, die darin arbeiten und leben. Es ist ein Ort, der den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt; ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Neues ausprobieren und Steyr spürbar lebendiger machen.“
Ein Haus, das Zeichen setzt
Bürgermeister Markus Vogl betont die Bedeutung solcher Initiativen für die Stadtentwicklung: „Projekte wie FLAIR entstehen nicht von selbst. Sie brauchen Mut und Leidenschaft. Menschen wie Frau Ecker, die an eine Idee glauben, sich engagieren und investieren, sind für Steyr enorm wichtig. Dieses Engagement steckt an, bringt Energie in die Innenstadt und macht unsere Stadt lebendig.“
Innenstadtmanager Ralf Reiter sieht vor allem in Mixkonzepten wie diesem eine Schlüsselrolle für die Attraktivität der Stadt. „FLAIR ist beispielgebend dafür, wie man eine Innenstadt neu denken kann. Es braucht Mut, Kreativität und den Willen, neue Wege zu gehen, um Orte zu schaffen, an denen Menschen gerne verweilen“, so Reiter.
Das Flair ist ein Signal: für gelebte Nachbarschaft, mutige Kooperation und neue Ideen im Herzen der Stadt.
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