Oben von links: Bürgermeister Markus Vogl, Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr, Doris Brösenhuber, Koordinatorin des Sozialraums 1, Mario Ferrari, Leiter Jugendhilfe und soziale Dienste sowie Geschäftsbereichsleiterin Karin Nosko bei der Eröffnung des neuen Zentrums. Foto © Magistrat Steyr / Presse.

STEYR. Im Stadtteil Resthof eröffneten Bürgermeister Markus Vogl und Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr am 10. November 2025 das zweite Sozialraumzentrum der Stadt, den Sozialraum 1 im ehemaligen Hort am Grandyplatz. „Das neue Sozialraumzentrum befindet sich im Zentrum des Stadtteils, mitten unter den Menschen und soll ein Raum der Begegnung für junge Menschen und Familien werden“, sagt Demmelmayr. „Wir bringen Leistungen der Stadt direkt in die Stadtteile“, ergänzt Vogl. „Mit den Sozialraumzentren haben wir die Rahmenbedingungen für eine gute Entwicklung der Sozialarbeit geschaffen.“

Sozialarbeit im vertrauten Umfeld
Die Stadt Steyr hat die Jugend- und Familiensozialarbeit heuer auf neue Beine gestellt und orientiert sich dabei am Konzept der Sozialraumorientierung. Diese Art der Arbeit geht über die herkömmlichen Einzelfallhilfen hinaus und schafft Verhältnisse, die es Menschen ermöglichen, in schwierigen Lebenslagen besser zurechtzukommen. Kinder, Jugendliche und Familien werden direkt in ihrem vertrauten Umfeld betreut, nach dem Motto „So wenig Hilfe wie möglich, so viel Hilfe, wie nötig“, wobei das Kindeswohl immer an oberster Stelle steht. Die Sozialraumzentren sind niederschwellige Treffpunkte und bieten präventive Angebote.

Bereits seit Jänner geöffnet ist das Sozialraumzentrum 2 im Stadtteil Ennsleite in der ehemaligen Jugendherberge.

 

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