Julia Granegger (rechts) folgt Judith Ringer als Stadträtin nach. Foto © Magistrat Steyr / Presse.

Wechsel im Steyrer Stadtsenat: Julia Granegger folgt Judith Ringer nach
Ein personeller Wechsel wurde im Stadtsenat der Stadt Steyr vollzogen: Judith Ringer hat ihr Stadtsenatsmandat zurückgelegt. Ihr folgt in dieser Funktion die bisherige VP-Gemeinderätin Julia Granegger nach. Die 33-jährige Kommunalpolitikerin übernimmt von Judith Ringer das Ressort Verkehrs- und Mobilitätsplanung, die Angelegenheiten der Straßenverkehrsordnung und Parkraumbewirtschaftung, den Tourismus, die Digitalisierung, den Tierschutz sowie das Veterinärwesen. Ihr Mandat als Gemeinderätin wird Judith Ringer weiterhin ausüben.

Pumptrack an der Steyrer Stadtgrenze - Steyr und Garsten beschließen gemeinsame Finanzierung
Einen Pumptrack errichtet die Gemeinde Garsten mit Unterstützung der Stadt Steyr an der Enns in unmittelbarer Nähe zur Stadtgrenze. Es handelt sich dabei um eine künstlich errichtete Mountainbike-Strecke, auf der man sich allein durch Pumpbewegungen des Körpers fortbewegt. Die Kosten des Projektes werden voraussichtlich bei rund 202.000 Euro liegen. 100.000 Euro Förderung hat das Land Oberösterreich der Gemeinde Garsten zugesagt, den restlichen Betrag werden sich die Stadt Steyr und die Gemeinde Garsten teilen. Der Gemeinderat der Stadt Steyr hat diese Finanzierung in der Höhe von maximal 60.000 Euro beschlossen. 

Anpassungen bei Stadtbus-Tarifen - Gemeinderat beschließt Erhöhung im Sinne der OÖVV-Tarife
Durch die Mitgliedschaft beim Oberösterreichischen Verkehrsverbund haben die Stadtbetriebe Steyr die in diesem Verbund beschlossenen Tarife auch in Steyr anzuwenden. Das bedeutet konkret, dass ab 1.Jänner 2026 der Preis für einen Einzelfahrschein Vollpreis um 20 Cent auf 2,90 Euro steigt, der einer Tageskarte um 40 Cent auf 5,80 Euro, der einer Wochenkarte um 1,70 Euro auf 17,90 Euro. Eine Monatskarte kostet künftig um vier Euro mehr 63,50 Euro.

Weiterhin um 365 Euro sehr günstig wird eine Jahreskarte zu haben sein, weil die Stadt Steyr pro Karte 168,50 Euro dazuzahlt. Weil der OÖVV auch festlegt, dass Haustarife für weitere Produkte der SBS keine Konkurrenz zu den OÖVV-Ticketkategorien darzustellen haben, ist es unumgänglich, dass die Stadt auch hier das Preisgefüge ändert. Die Teilstreckenkarte kostet deshalb künftig 1,60 Euro, die 24-Stunden-Karte sechs Euro. Eine Monatskarte „Senior“ wird weiterhin mit Zuzahlung der Stadt angeboten, für die Kund:innen kostet sie 45 Euro. Der Preis für die Semesterkarte für Student:innen steigt moderat auf 60 Euro. Unverändert bleibt der Preis der Jahreskarte für Personen mit Beeinträchtigung (182,50 Euro), die Wochenkarte wird um 50 Cent teurer, die Monatskarte um einen Euro. 

Mehr Busse in den Sommerferien: Sommerferienfahrplan entfällt zugunsten eines allgemeinen Ferienfahrplans
Seit dem Sommer 2012 gibt es in Steyr einen eigenen Sommerferienfahrplan. Seither sind jedoch die Fahrgastzahlen, vor allem auch im Sommer, deutlich gestiegen, weshalb das Fahrgastaufkommen nicht mehr bewältigt werden kann. Ein einheitlicher Ferienfahrplan, der einzelne gestrichene Fahrten an schulfreien Tagen vorsieht, soll auch im Sommer gelten. Das bedeutet ein deutlich besseres Angebot im städtischen Busverkehr im Sommer. Die jährlichen Mehrkosten werden bei etwa 50.000 Euro jährlich liegen. 

Notwendige Sanierung des Spitalmühlwehrs: Gemeinderat beschließt Mittel für Sofortmaßnahmen
Die im August 2025 entdeckten massiven Schäden am Spitalmühlwehr erforderten akute Sicherungsmaßnahmen, um einen Bruch der Wehranlage zu vermeiden. Der Gemeinderat stimmt den Sofortmaßnahmen zur Sicherung des Spitalmühlwehrs durch den Gewässerbezirk Linz zu. Die Stadt Steyr hat einen Interessentenbeitrag von 36.000 Euro zu den Sanierungsarbeiten zu leisten.

Schutzmaßnahmen an der Konglomeratwand Unterhimmel: Gemeinderat beschließt Interessentenbeitrag von 380.000 Euro
Rund 1,5 Millionen Euro werden die notwendigen Schutzmaßnahmen an der Konglomeratwand im Stadtteil Unterhimmel kosten. Nach Errichtung eines ersten Schutzzaunes, der das Haus Rosenegger Straße 6 samt Fahrbahn schützt, sollen im Rahmen eines Folgeprojektes ein Großblock an der Wand abgetragen werden, überhängende Felsbereiche aufgefüllt und eine dauerhafte Monitoringanlage eingerichtet werden. Zudem ist eine Geländegestaltung mit Fallboden ebenso notwendig wie eine Fortführung der Steinschlagnetze. Durchgeführt wird das Projekt von der Wildbach- und Lawinenverbauung, einer Dienststelle des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus. Die Stadt Steyr hat einen Interessentenbeitrag von 380.000 Euro zu bezahlen.

Stadtteilentwicklungskonzept Münichholz: Grundsatzbeschluss zur Weiterführung
Seit April 2024 arbeitet die Stadt Steyr mit Einbindung der Bevölkerung an einem Entwicklungskonzept für den Stadtteil Münichholz. Ziel ist es, den typischen Charakter und die besonderen Qualitäten der Siedlung zu bewahren und sie gleichzeitig an neue Anforderungen an Wohnen, Mobilität, Freiraumnutzung, Nahversorgung und Klimaschutz anzupassen. Leitbilder, Leitziele und Prototypen für Höfe, Plätze und Straßenräume wurden entwickelt. Der Gemeinderat hat nun einen Grundsatzbeschluss gefasst, in den nächsten Jahren personelle und finanzielle Ressourcen für Detailplanung und Umsetzung bereitzustellen.

 

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