Foto © E-STEYR.COM

STEYR. Der Steyrer Motorenhersteller Steyr Motors hat seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Grund dafür sind Verzögerungen bei mehreren Aufträgen internationaler Regierungskunden, die ursprünglich noch 2025 umsatzwirksam werden sollten. Das Auftragsvolumen liegt laut Unternehmen im knapp zweistelligen Millionenbereich.

Auch weitere potenzielle Bestellungen aus bestehenden Geschäftsbeziehungen werden voraussichtlich nicht mehr rechtzeitig beauftragt, um heuer erfasst zu werden. Stattdessen rechnet Steyr Motors nun erst 2026 mit der Umsatzrealisierung.

Der Vorstand erwartet für 2025 nun einen Umsatz zwischen 48 und 52 Millionen Euro – ein Plus von 15 bis 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zuvor war ein Wachstum von mindestens 40 Prozent angekündigt worden. Auch die bereinigte operative EBIT-Marge fällt niedriger aus: Statt über 20 Prozent werden nun rund 13 bis 16 Prozent erwartet. Das Unternehmen verweist auf gestiegene Personal- und Betriebskosten infolge des Fertigungsausbaus, denen nun geringere Umsätze gegenüberstehen.

Trotz der Verzögerungen zeigt sich Steyr Motors langfristig optimistisch und bestätigt seine Mittelfristziele für 2027.

 

 

Mehr zum Thema