STEYR. Die Steyr Motors AG blickt auf ein starkes Geschäftsjahr 2025 zurück und erwartet für 2026 einen weiteren Wachstumsschub. Der Spezialist für maßgeschneiderte Motoren für Defense- und Zivilanwendungen steigerte seinen Umsatz laut vorläufigen Zahlen um 16,4 Prozent auf 48,5 Mio. Euro (2024: 41,7 Mio. Euro). Der Gewinn vor Steuer (EBIT) lag – bereinigt um Einmaleffekte – bei 7,0 Mio. Euro, was einer Marge von 14,5 Prozent entspricht.
Das Wachstum kam aus beiden Geschäftsbereichen: Der Bereich für Zivilanwendungen erwirtschaftete 19,6 Mio. Euro, das Segment "Defense" 28,8 Mio. Euro. Zuwächse verzeichnete Steyr Motors sowohl bei Motoren als auch im Ersatzteil- und Engineering-Geschäft. Parallel dazu setzte das Unternehmen auf eine verstärkte internationale Marktbearbeitung und Effizienzsteigerungen entlang der Supply Chain.
Neue Märkte, neue Geschäftsfelder
Strategisch erschloss Steyr Motors 2025 zusätzliche Absatzpotenziale über den bestehenden Auftragsbestand hinaus – u. a. durch neue Rahmenvereinbarungen mit Rheinmetall Landsysteme, Laborde Products (USA) sowie Neukunden in Nordamerika und Asien. Ein Meilenstein ist ein mehrjähriger Rahmenvertrag mit dem asiatischen Vertriebspartner Trysun für den Marine-Markt mit einem gesicherten Mindestvolumen von 750 Motoren bis 2030. In China startete zudem ein Joint Venture ohne eigene Kapitalinvestitionen, das langfristig in eine lokale Produktion münden soll.
Vorstandschef Julian Cassutti zeigt sich mit Blick auf 2026 und die Folgejahre optimistisch: „Wir verzeichnen eine anhaltend positive Entwicklung beim Auftragseingang und haben dank eines Auftragsbestands von über EUR 300 Mio. bis Ende 2030 eine hohe Visibilität. Zudem gibt es aktuell zahlreiche noch nicht budgetierte zusätzliche Opportunitäten in einem Volumen von mehr als EUR 500 Mio. Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2026 und darüber hinaus erwarten wir daher eine deutliche Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Nach Verzögerungen bei zwei umsatzrelevanten Rahmenverträgen im Vorjahr rechnen wir für 2026 mit einem beschleunigten Wachstum, bei gleichzeitig steigender Profitabilität“, kommentiert Cassutti.