• BEZIRK: STEYR, STEYR-LAND
Foto © Kinderuni OÖ

STEYR. „Raus aus der Stadt, rein in den Nationalpark“ hieß es von 20. bis 24. Juli für 40 wissbegierige Jungforscherinnen und Jungforscher im Alter von 8 bis 12 Jahren. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und einem Rangerteam erkundeten sie die Geheimnisse der Waldwildnis im Nationalpark Kalkalpen.

Ausgehend von der FH Steyr begaben sich die Kinder, ausgestattet mit Forschungstagebüchern und zahlreichen Fragen im Gepäck, auf Erkundungstour ins Reichraminger Hintergebirge sowie ins hauseigene Wasserlabor. Bei einem Interview mit einem Forscher durften sie alles rund um den Forschungsalltag wissen: Was macht ein Forscher den ganzen Tag? Warum ist Forschung für uns wichtig? Was wird genau erforscht? Was bedeutet Artenvielfalt – und weshalb ist sie so entscheidend für unser Überleben?

Staunen zwischen Totholz, Wildbach und Wasserlabor
Bei den Exkursionen in die Waldwildnis des Nationalparks Kalkalpen erlebten die Kinder hautnah, warum das viele Totholz, die oft als lästig empfundenen Insekten und die unscheinbaren Pilze mit ihrem weit verzweigten Mycel unter der Erde ein wichtiger Teil des Ökosystems sind.

Zu den Highlights der Nachwuchsforscherinnen und -forscher zählten neben den kleinen Wanderungen auf einsamen Pfaden durch die Waldwildnis das Baden im Wildbach, die Experimente und Untersuchungen im Wasserlabor, das selbstständige Erkunden und Erforschen sowie die zahlreichen Entdeckungen von Tierspuren – darunter erneut die „Hochzeit“ der geschützten, auffällig blau gefärbten Alpenbockkäfer im Totholz.

Projektleiterin Petra Schabhüttl: „Wissenschaft und Forschung lebt von Neugier – und die ist bei Kindern noch besonders ausgeprägt. Keine Umgebung bietet sich dafür besser an als die Waldwildnis und die ungezähmten Bachläufe im Nationalpark Kalkalpen. Hier kann man noch unzählige Entdeckungen machen. Getreu dem Motto ‚Was man kennt, das schützt man‘ möchte ich den Blick auf die kleinen Dinge lenken, um irgendwann einmal das große Ganze zumindest in Ansätzen verstehen zu können. Neben der Wissensvermittlung stehen natürlich auch der Spaß, die Bewegung und das Miteinander im Vordergrund. Nach dieser Woche kann ich sagen, dass uns das sehr gut gelungen ist.“

 

 

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