STEYR / WIEN. „Wer täglich auf das Auto angewiesen ist, spürt hohe Spritpreise unmittelbar im Geldbörsel. Mit der verschärften Spritpreisbremse sorgen wir für Entlastung – besonders auch für die Menschen in Steyr-Land, wo viele aufs Pendeln angewiesen sind“, sagt die Nationalratsabgeordnete Katrin Auer (SPÖ Steyr). Die neue Regelung gilt ab 1. Oktober.
So funktionierts: Mineralöl- und Mehrwertsteuer sinken und die Regierung begrenzt die Gewinne von Raffinerien und Tankstellen. Zusammen ergibt sich ein um rund 12 Cent pro Liter billigerer Sprit. Finanziert wird das durch Mehreinnahmen des Staates bei der Steuer und durch Übergewinne der Öl- und Gasunternehmen. Vorerst gilt diese verschärfte Preisbremse für zwei Monate.
Rund 6 Euro weniger pro Tank
Bei einem durchschnittlichen Tank bedeutet das eine spürbare Ersparnis von 6 Euro pro Tankfüllung. „Wir haben immer gesagt: Der Staat gibt zusätzliche Einnahmen durch die gestiegenen Spritpreise an die Autofahrerinnen und Autofahrer zurück. Und die Gewinne der Ölkonzerne werden beschränkt. Für mich ist klar: Politik muss dafür sorgen, dass das Leben für die Menschen wieder leistbarer wird.“
Entlastung für Pendlerinnen und Pendler
Zusammen mit der Erhöhung des Pendlereuro, den die Regierung bereits vergangenes Jahr verdreifacht hat, sparen sich Pendler:innen bares Geld: Wer rund 30 Kilometer in die Arbeit pendelt – zum Beispiel von Reichraming nach Steyr – spart sich rund 20 € pro Monat.
Tun, was in Österreich möglich ist
Schuld an den hohen Spritpreisen ist der Iran-Krieg von Trump, erinnert Katrin Auer. „Wir können die internationalen Ölpreise nicht bestimmen. Aber wir können in Österreich das tun, was möglich ist: Wir senken die Steuer und greifen in die Preise ein. Schlechte Zeiten für die Menschen dürfen nicht die besten Zeiten für die Ölkonzerne sein“, betont Katrin Auer. Denn damit wird auch die allgemeine Inflation gedämpft: „Das wirkt auch gegen die Teuerung in anderen Bereichen, etwa beim Einkaufen.“