• BEZIRK: STEYR
Oben: Landesrat Christian Dörfel (M.), Vizebürgermeister Michael Schodermayr (2.v.l.), ibuk-Geschäftsführerin Nicole Sevik (r.) und Gerhard Braun (2.v.r.) mit dem Organisationsteam und den Moderatorinnen. Foto © Magistrat Steyr | Presse

Vorbilder und ihre Lebensgeschichten machen Jugendlichen Mut 

STEYR. Rund 400 Schülerinnen und Schüler aus städtischen Mittelschulen und dem Poly Steyr trafen am heutigen 1. Oktober 2026 im Steyrer Stadtsaal auf Erfolgsvisionär:innen. Bei der Veranstaltung „eduvision – your decision“ erzählen Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen, oft mit Migrationsgeschichte, von ihren Erfahrungen und machen Mut, an die eigenen Ziele zu glauben. 

Keynote von Tori Reichel
Es gab interaktive Workshops für die Schüler:innen, unter anderem mit der Polizistin Klarina Balukcic, die aus ihrem Berufs- und Lebensweg erzählte. Die Keynote hielt der freie Journalist, Formatentwickler und DJ Tori Reichel. Veranstalter war der Verein ibuk, die Stadt Steyr und das Land Oberösterreich unterstützten gemeinsam mit zahlreichen Sponsoren. 

Hürden in den Köpfen und Herzen abbauen
„Wir in Steyr unterscheiden Menschen nicht danach, woher sie kommen oder wie sie aussehen, wir wollen, dass alle Jugendlichen die gleichen Chancen haben und dass Möglichkeiten gerecht aufgeteilt werden. Es braucht für alle Kinder gute Startvoraussetzungen, damit sie ihre Träume verwirklichen können. Wir wollen Hürden in den Köpfen und Herzen der Menschen abbauen, deshalb sind solche Veranstaltungen so wichtig“, betonte Vizebürgermeister Michael Schodermayr. 

Selbstbewusst Zukunftsentscheidungen treffen
Eduvision soll den Dialog fördern und Barrieren abbauen. Jugendliche sollen ermutigt werden, selbstbewusst ihre eigenen Bildungs- und Zukunftsentscheidungen zu treffen. „Oberösterreich bietet den jungen Menschen viele Chancen, egal woher sie kommen. Es liegt an ihnen, diese Möglichkeiten zu nutzen. Heute wurde der Beweis eindrucksvoll erbracht: Deutsch lernen, Bildung nutzen und Leistung bringen, zahlt sich aus. Wer in Oberösterreich Fuß fassen will, muss sich an die Mehrheitsgesellschaft anpassen, ohne die eigenen Wurzeln verleugnen zu müssen. Diese Prinzipien sind auch in der OÖ Hausordnung zusammengefasst“, sagt Integrations- und Jugend-Landesrat Christian Dörfel. 

 

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