Steyr ist eine der führenden Industrie-, Export- und Technologieregionen in Oberösterreich. Die Region ist Heimat für internationale Konzerne und Nährboden für innovative Gründer gleichermaßen. Den soliden Sockel bilden klein- und mittelständische Unternehmen. Davon überzeugten ...

sich einmal mehr Judith Ringer, Obfrau der WKO Steyr-Land, und Eduard Riegler, Obmann der

WKO Steyr-Stadt, bei Betriebsbesuchen vor Ort. In den vergangenen Tagen besuchten sie zahl-
reiche Unternehmen in der Region - unter anderem:

Steyr-Stadt:
GFM GmbH
AVL Commercial Driveline
Die Hoflieferanten
Dietmar Rieß GmbH
Farben Wahl GmbH
Sport Hrinkow
Mayr-Bau GmbH

Steyr-Land:
Harreither Gesellschaft m.b.H.
SST PRODUCTS & DESIGN
"Sabine“ Mode am Markt – Sabine Rußegger
g.tec medical engineering GmbH
Neuzeughammer Keramik OG

Die Gespräche zeigten, ganz oben auf der Prioritätenliste der Unternehmen stehen Entlastung
und Planungssicherheit. „Unternehmen brauchen Freiheit und Planbarkeit, um sich auf ihre
Kernaufgaben konzentrieren zu können. In Zeiten zunehmender Globalisierung und Digitalisie-
rung ist es wichtig, gezielt in neue Bereiche zu gehen und Innovationen voranzutreiben und die
Nachhaltigkeit zu stärken. Es ist daher ein Gebot der Stunde, den Reform- und Entlastungskurs
weiter fortzusetzen“, fordert WK-Obmann Eduard Riegler.

Ebenfalls beschäftigt die Unternehmen quer durch alle Branchen das Thema fehlender Fachkräf-
te. Bereits drei von vier heimischen Betrieben leiden unter starkem Fachkräftemangel - Tendenz
steigend. Um den Bedarf an Fachkräften zu sichern, setzt sich die WKO aktiv für eine Verbesse-
rung der Rahmenbedingungen ein und unterstützt die Betriebe mit gezieltem Service. „Alleine in
der Region Steyr setzen wir zahlreiche Initiativen zur Fachkräftesicherung - wie die FIT4Future
Messe, die Berufserlebnistage im Ennstal oder das Projekt School@Company. Die vielen regiona-
len Aktivitäten gilt es weiterhin zu forcieren“, informiert Judith Ringer.

Mit dem seit Mitte 2017 in Umsetzung befindlichen WKOÖ-Standort-Masterplan setzt die Wirt-
schaftskammer zudem auf jene Erfolgsfaktoren, die sowohl als Wachstumstreiber (z.B. Digitali-
sierung) als auch als Nachhaltigkeitsfaktor (z.B. Kooperationen) entscheidend sind. Nachhaltig-
keit hat für die Wirtschaft aber nicht nur eine ökologische Dimension, sondern es sind auch die
ökonomischen, sozialen und finanziellen Effekte, wie etwa die Belastung künftiger Staatshaus-
halte und Generationen zu sehen.

„Alle besuchten Betriebe sind lokal sehr stark verankert und tragen zum Teil seit Jahrzehnten
und darüber hinaus über ihr Angebot von Arbeits- und Ausbildungsplätzen zur regionalen Ent-
wicklung und zu regionalem Wohlstand bei. Durch ihre Steuerleistung sorgen sie dafür, dass die
Finanzierung und Nutzung von sozialen, schulischen, kulturellen oder sportlichen Einrichtungen
möglich ist und damit einhergehend die Lebensqualität der Bevölkerung in Steyr angehoben
wird“, so Riegler. „Eines dieser Unternehmen ist bspw. die Harreither Gesellschaft m.b.H. in
Gaflenz. Das 1982 gegründete Familienunternehmen beschäftigt heute laut eigenen Angaben 110

Mitarbeiter und genießt in der Region (und mit seinen 200 Partnerunternehmen über die Bezirks-
grenzen hinaus) einen sehr guten Ruf als Innovationstreiber und steht dafür, soziale Verantwor-
tung wahrzunehmen“, weist Judith Ringer auf die Verlässlichkeit, Langfristigkeit und soziale
Verantwortung des regionalen Unternehmertums hin. Deshalb wurde das Unternehmen von der
WKOÖ auch mit der Wirtschaftsmedaille in Silber ausgezeichnet.