KIRCHDORF. Die Ausbildung zur/zum Fach-SozialbetreuerIn mit Schwerpunkt Altenarbeit ist nicht nur besonders zukunftsträchtig, sondern auch sehr facettenreich. Neu ist, dass es diese Ausbildung an der Schule für Sozialberufe in Kirchdorf damit in der Region Pyhrn-Eisenwurzen nun erstmals auch als berufsbegleitende Ausbildung gibt ...

Das Berufsbild der Fach-Sozialbetreuung Altenarbeit (FSB-A) ist auf eine ganzheitliche, individuelle soziale Betreuung älterer Menschen abgestimmt. Die Ausbildung beinhaltet zum einen die Pflegeassistenz-Ausbildung und zum anderen das Modul der Fach-Sozialbetreuung Schwerpunkt Altenarbeit. Fach-SozialbetreuerInnen aktivieren und unterstützen ihre betreuungs- bzw. pflegebedürftigen PatientInnen und KlientInnen. Mitunter sind diese bedingt durch Alter, Krankheit oder einen Unfall in unterschiedlichen Graden bewegungseingeschränkt. Liegt eine solche Einschränkung vor, ist es als Betreuungsperson gleichermaßen wichtig, die Bewegungskompetenz der KlientInnen zu stärken und zu wissen, wie man die eigene Bewegungsfähigkeit erhält.

Wer in der Gesundheits- und Krankenpflege tätig sein möchte, einen Berufswechsel oder Wiedereinstieg in den Beruf anstrebt, aber keine Vollzeit-Ausbildung absolvieren kann, dem bietet diese dreijährige Ausbildung eine perfekte Möglichkeit dafür. Sie findet an zwei Tagen in der Woche mit einem Ausmaß von 20 Stunden statt.

„Die Berufschancen für AbsolventInnen der Fach-Sozialbetreuung mit Schwerpunkt Altenarbeit sind sehr gut“, verweist Maria Ragl, MSc, Direktorin der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege Kirchdorf und Steyr, auf den nächsten Ausbildungsstart am 11. Jänner 2021. Eine Bewerbung dafür ist bis 30. Oktober 2020 möglich.

Wer mehr als 20 Wochenstunden für die Ausbildung aufbringen kann, hat auch die Möglichkeit, an der Kirchdorfer Schule dieselbe Ausbildung, allerdings in Teilzeit-Form mit 30 Wochenstunden, zu absolvieren. Die Bewerbungsfrist für diese zweijährige Teilzeit-Ausbildung läuft noch bis 28. August 2020. Ausbildungsstart ist heuer am 1. Oktober. Die FSB-Auszubildenden erhalten Taschengeld und sind sozialversichert. Mitunter besteht die Möglichkeit einer Stiftungsfinanzierung, was individuell abzuklären ist. Wissenswertes zur Ausbildung erfährt man bei den ExpertInnen der Schule für Sozialberufe Kirchdorf oder auf www.ooeg.at/bildung.