PERG. Das Projekt der neuen Donau-Brücke Mauthausen hat einen positiven UVP-Bescheid erhalten. Die Länder Nieder- und Oberösterreich zeigten sich am Donnerstag in einer Aussendung zufrieden und orteten künftige Vorteile für die Wirtschaft und Pendler.

Betont wurde am Donnerstag, dass nun der Baustart „ein großes Stück näher“ rücke. Von der Einreichung des Projekts zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) bis zum positiven Bescheid seien 19 Monate vergangen, wurde zurückgeblickt. Als Ausgleichsmaßnahmen seien Ersatzaufforstungen im Ausmaß von 2,7 Hektar oder die Errichtung eines neuen Amphibienteichs vorgesehen. Gewarnt wurde indes vor Verzögerungen des Projekts durch Beschwerden und Gerichtsverfahren. Bei der alten Brücke könne es in solchen Fällen aufgrund der baulichen Beschaffenheit zu einer dauerhaften Sperre kommen – beträchtliche Auswirkungen auf Verkehr und Umwelt inklusive.

Die vor der UVP-Einreichung erstellte Gesamtkostenschätzung hatte sich auf 168 Millionen Euro belaufen. Die nötigen Aufwendungen für die Errichtung der neuen Donau-Brücke, den Neubau der Bestandsbrücke, sämtlicher Zu- und Abfahrtsknoten, Radwege sowie den Bereich der Anbindung an die B1 betragen nun rund 230 Millionen Euro. Enthalten sind auch Mehrkosten aus der geänderten Streckenführung, den Maßnahmen aus dem UVP-Verfahren sowie aus Material- und Energiepreissteigerungen. Die Kostenteilung von 55 Prozent für das Land Oberösterreich und 45 Prozent für das Land Niederösterreich bleibe aufrecht, wurde betont.

Quelle: ooe.orf.at

 

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